12,2 Prozent der Proben beanstandet
LINZ. Die oberösterreichische Lebensmittelaufsicht hat ihren Tätigkeitsbericht vorgelegt. Insgesamt wurden 2015 6.589 Betriebe kontrolliert.

20.913 Betriebe sind bei der Lebensmittelaufsicht registriert. Die Kontrollen und Probeziehungen werden nach dem Grundsatz der risikobasierten Kontrolltätigkeit durchgeführt. So werden Betriebe mit hohem Risiko – wie solche, die mit Fleisch oder Milchprodukten arbeiten - öfter kontrolliert. Werden Beanstandungen gemeldet – am häufigsten ist dies in Linz der Fall –, wird diesen auch nachgegangen.
Insgesamt wurden 2015 4.799 Proben gezogen. 574 Proben (12,2 Prozent) wurden beanstandet. 448 davon wegen fehlender oder irreführender Kennzeichnung. 121 Proben waren nicht für den menschlichen Verzehr geeignet, zum Beispiel weil sie verdorben waren. 25 Proben waren potentiell gesundheitsgefährdend. Auffällig dabei war, dass gleich vier Mal Fremdkörper gefunden wurden: So waren zum Beispiel eine Metallniete im Spaghettisugo und ein Gummiband in einer Wurst. „Wenn etwas entdeckt wird, dann bleiben wir nachhaltig dran und wiederholen die Kontrolle“, so Rudolf Schwaiger von der Lebensmittelaufsicht. So sind in der Anzahl der Proben auch Mehrfachbeprobungen enthalten.
Insgesamt kann auch festgestellt werden, dass die Anzahl der Rückrufaktionen in den letzten Jahren gestiegen ist. Dies ist vor allem auf die verbesserte Vernetzung innerhalb Europas zurückzuführen.


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