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LINZ. „In welcher Stadt wollen wir leben?“ Das ist die zentrale Frage, die das neue Projekt „City of Respekt - Linz, wir bewegen eine Stadt“ stellt. Das Projekt ist im Juli 2016 gestartet und läuft ein Jahr. Auch ein Cityrunner der Linz AG Linien wird die Botschaft durch die Stadt tragen.

  1 / 2   „Was ist Respekt?“: Der „City of Respect“-Cityrunner der Linz AG - bunt und zum nachdenken anregend - wird die Botschaft durch die Stadt tragen. Foto: LINZ AG

Linz soll eine Stadt des Respekts sein, in der die Stadtbewohner und Stadtnutzer ein Gefühl des Zusammenhalts entwickeln. Daher hat der KunstRaum Goethestrasse xtd., ein Angebot von pro mente OÖ, das Projekt „City of Respect“ ins Leben gerufen, in Kooperation mit der Friedensstadt Linz und den Linz AG Linien.

„Als Friedensstadt setzt sich Linz für Dialogbereitschaft, für die Anerkennung von Vielfalt als Chance und für einen respektvollen Umgang miteinander ein“, so Vizebürgermeister Christian Forsterleitner. „Mit der Unterstützung des Projekts möchten wir den Zusammenhalt aller in der Lebensstadt Linz stärken, denn nur gemeinsam wird unser Linz zu einer offenen Stadt der respektvollen Begegnung.“

Respekt und Toleranz ist ein Thema aktueller denn je. „Respekt ist etwas ganz Wesentliches für ein gelingendes gesellschaftliches Zusammenleben“, so Werner Schöny, Vorstandvorsitzender von pro mente OÖ. Jeder Mensch sei anders und verhalte sich individuell – zurecht, solange nicht die Freiheiten der anderen beschränkt werde.

Botschaft im öffentlichen Raum

Die Linz AG Linien unterstützen das Projekt „City of Respect“ unter anderem mit einem Cityrunner mit Vollbeklebung im Kampagnendesign.

Rund 300.000 Menschen fahren tätglich mit einem Bus oder einer Straßenbahn der Linz AG Linien. „Das öffentliche Verkehrsnetz gleicht einer pulsierenden Lebensader, die Menschen und Orte miteinander verbindet“, so Jutta Rinner, Vorstandsdirektorin der Linz AG. „Es ist notwendig, das die Fahrgäste ihen Beitrag leisten. Vor allem im öffentlichen Verkehr sind ein respektvolles Miteinander und ein rücksichtsvoller Umgang zentrale Themen.“

Neben dem Cityrunnter werden fünf Bushecks, fünf Haltestellen, zehn City-Light-Flächen, sowie Beiträge in den Infoscreens für die Kommunikation der Kampagne zur Verfügung gestellt.

Jeder kann sich einbringen

Hauptverantwortlich für das Projekt ist Susanne Blaimschein vom KunstRaum Goethestrasse xtd. „Wir setzen der „Angstgesellschaft“ ein gestaltbares, positives Bild eines respektvollen Miteinanders entgegen, zu dem jeder und jede etwas beitragen kann.“

Neben der großangelegten Kampagne gibt“s auch spezifische Angebote im Bereich Kunst- und Kultur. Weiters inszeniert der „Flagshipstore“ des Projekts, der KunstRaum Goethestrasse xtd. Ausstellungen. Die Friedensstadt Linz veranstaltet zahlreiche und vielfältige Workshops zu dem Thema „Respekt“.

Hinweis

Beteiligungsmöglichkeiten und nähere Infos gibt“s unter www.cityofrespect.net


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