Linzer Studentin unterstützte Hilfsprojekt in Kenia
LINZ. Bei einem Entwicklungshilfeprojekt im kenianischen Emali half Cristina Mos aus Linz HIV-positiven und an Aids erkrankten Menschen. Die Studentin der Sozialen Arbeit an der Fachhochschule Linz hat viele bewegende Eindrücke aus ihrem einmonatigen Praktikum in Afrika mitgenommen.

Emali hat eine überdurchschnittlich hohe Rate an HIV-infizierten Menschen. Die kenianische Stadt liegt an der Hauptstraße zwischen Nairobi und Mombasa. Dort floriert die Prostitution.
Bei einem Entwicklungshilfeprojekt des österreichischen Vereins „Daraja“ in Kooperation mit der kenianischen Organisation „Mount Zion“ unterstützte die Linzerin Cristina Mos Hilfsangebote für HIV-infizierte und an Aids erkrankte Menschen. Mit Aufklärungsarbeit, Alphabetisierungskursen, medizinischer Hilfe, Wirtschaftstraining bis hin zu Krediten soll versucht werden, die Verbreitung des Virus aufzuhalten und den Erkrankten zu einer stabilen Lebensgrundlage zu verhelfen. Auch für HIV-positive Kinder gibt es seit zwei Jahren ein Projekt, bei dem Schulgeld und Nahrung bezahlt werden.
„Meine Reise hat sicherlich meinen Horizont erweitert und mich sehr ermutigt, für Menschlichkeit und Solidarität einzutreten. Sie hat mein Vertrauen in gesellschaftspolitischen Wandel gestärkt und mich noch mehr für globale Zusammenhänge sensibilisiert“, resümiert Cristina Mos.
Gesellschaft gestalten
„Gleichzeitig habe ich gelernt, Geduld mit dem Leben und der Menschheit zu haben. Vieles muss sich global ändern. Das wird lange dauern, trotzdem ist es nötig, heute die Gesellschaft von morgen zu gestalten“, so die Studentin.


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