Linz. „An apple a day keeps the doctor away“ - fast. Was der Apfel alles kann und warum er besonders in Oberösterreich von großer Bedeutung ist haben wir zusammengefasst.

Heute, am zweiten Freitag im November, feiern wir wieder den „Tag des Apfels“. Grund, um die grün, gelb und/oder rote Frucht ins Rampenlicht zu rücken.
„An apple a day keeps the doctor away“ - fast
Das Sprichwort stimmt laut „Gesundes Österreich“ nicht ganz. Als Faustregel gilt: mindestens zwei Portionen (rohes) Obst am Tag - ideal als Zwischenmahlzeit. Und da sind wir gut dabei. Im Schnitt konsumiert ein Oberösterreicher im Jahr 25 Kilogramm von den süß bis säuerlichen Vitaminbomben.
Für etwa 100 bäuerliche Familienbetriebe ist er das Hauptstandbein in Produktion und Vermarkung
Der Apfel ist mit 370 Hektar Anbaufläche in Oberösterreich unter den Obstarten die unangefochtene Nummer Eins. „In den letzten zehn Jahren ist die Anbaufläche um mehr als 100 Hektar gestiegen, 15 Bauern begannen neu mit dem Apfel-Anbau. Das zeigt, dass immer mehr bäuerliche Betriebe Interesse an diesem Einkommenszweig haben. Positiv ist für die heimischen Apfelbauern der Trend, dass immer mehr Konsumenten gerne zu heimischen Produkten greifen, denn sie produzieren ausschließlich für den Heimmarkt“, erläutert Franz Reisecker, Präsident der Landwirtschaftskammer OÖ.
Die Obstbauern produzieren für den Heimmarkt
Oberösterreich ist, laut der Landwirtschaftskammer OÖ, nicht auf den Export seiner Äpfel angewiesen. Die Obstbauern produzieren für den Heimmarkt, nämlich für rund 1,5 Millionen Konsumenten im Bundesland und in den angrenzenden Regionen. Ein Drittel des Konsumbedarfs wird somit von den oberösterreichischen Apfelbauern gedeckt, nachdem pro Person und Jahr im Schnitt rund 25 Kilogramm Äpfel verzehrt werden.


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