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OBERÖSTERREICH. Rund um die Osterzeit beginnen sie wieder zu blühen, die Palmkätzchen. Für viele von uns gelten sie als die Frühlingsboten schlechthin und werden daher gerne in Wohnung und Haus geholt. Doch wir sind nicht die einzigen, die sich an ihnen erfreuen, für viele Insektenarten sind sie die erste Nahrung des Jahres.
 

Auch das Tagpfauenauge ist auf die Frühlingsboten angewiesen. Foto: Josef Limberger
Auch das Tagpfauenauge ist auf die Frühlingsboten angewiesen. Foto: Josef Limberger

Der reichlich angebotene Blütenstaub der verschiedensten W ist eine wichtige Nahrungsgrundlage für Bienen und andere Insekten, daher wundert es nicht, dass es rund um die Palmkätzchen zu summen und schwirren beginnt, sobald es für die Insekten wieder warm genug zum Fliegen ist. Dies ist bei manchen Arten wie zum Beispiel Hummeln bereits ab sechs Grad Celsius der Fall. Hauptsächlich werden die Kätzchen von Bienen und Hummeln besucht, jedoch schätzen auch Käfer den nahrhaften Pollen. Frühfliegende Schmetterlinge wie Zitronenfalter, Kleiner Fuchs und das Tagpfauenauge profitieren wiederum vom Nektar, den sich übrigens auch Fliegen schmecken lassen.

Erst nach der Blüte schneiden

„Wenn wir uns also in der Osterzeit Palmkätzchen ins Haus holen, sollten wir daran denken noch genügend Nahrung für die Insekten am Baum zu lassen. Wichtig ist es außerdem die Weiden erst nach der Blüte zu schneiden“, rät die Ökologin Gudrun Fuß vom Naturschutzbund Oberösterreich, denn so ist gewährleistet, dass Pollen und Nektar von den Insekten gut genutzt werden können


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