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LINZ. Ein bereicherndes Miteinander von Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft: So präsentierte sich der „Sonntag der Völker“. Am 24. September wurde auf Einladung der Fremdsprachigen Seelsorge der Diözese Linz und der Caritas für Menschen in Not im Linzer Mariendom ein Festgottesdienst gefeiert. Bunte Vielfalt wurde auch beim anschließenden „Fest der Völker“ auf dem Linzer Domplatz sichtbar.

  1 / 5   Ein Messgewand für Bischof Manfred Scheuer als Geschenk der afrikanischen Gemeinde. Foto: Diözese Linz/Reischl

Das Motto des diesjährigen „Sonntags der Völker“ lautete: „Minderjährige MigrantInnen – verletzlich und ohne Stimme“. Gefeiert wurde der Festgottesdienst im hinteren Bereich des Linzer Mariendoms, in dem bis zur feierlichen Altarweihe am 8. Dezember noch umgebaut wird. Mit der Gemeinde feierten Bischof Manfred Scheuer, László Vencser, Nationaldirektor und Leiter der Fremdsprachigen Seelsorge im Pastoralamt der Diözese Linz und Diakon Peter Schwarzenbacher.

Sprachlich-musikalische Vielfalt

Die Vielfalt der verschiedenen Völker wurde nicht nur durch die bunten Landestrachten sichtbar, sondern auch bei den Texten und Liedern im Festgottesdienst hörbar: Die Texte zum Bußakt wurden in verschiedenen Landessprachen gelesen, ebenso die Fürbitten. Das Gloria wurde auf Kroatisch gesungen. Die Lesungen wurden auf Englisch, Italienisch und Polnisch gelesen, das Evangelium auf Deutsch und Kroatisch. Beim gemeinsamen vielsprachigen Glaubensbekenntnis und „Vaterunser“ beteten 800 Menschen in ihrer jeweiligen Muttersprache mit. Musikalisch gestaltet wurde die Feier durch mehrere Chöre, die Lieder in unterschiedlichen Landessprachen sangen.

Fest am Domplatz

Das „Fest der Völker“ auf dem Domplatz lud bei strahlendem Sonnenschein mit Musik und Tanz zum geselligen Miteinander und vielen Begegnungen ein. Musikalisch-tänzerische Beiträge kamen von den polnisch- und kroatischstämmigen Communities, davon drei Beiträge von Kindern und Jugendlichen. Kulinarisch verwöhnt wurden die Besucher mit Spezialitäten aus Kroatien, Polen, Ungarn, der Türkei, Tschechien und der Slowakei, den Philippinen, Lateinamerika und Afrika.


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