Kinder- und Jugendhilfe OÖ feiert 100-jähriges Bestehen: Erinnerungsstücke für Sonderschau gesucht
LINZ/OÖ. Die Kinder- und Jugendhilfe OÖ feiert 2019 ihr 100-jähriges Bestehen. Dazu wird es eine Sonderschau geben, für die Zeitzeugen, Geschichten und Erinnerungsstücke gesucht werden.

1919 wurden die ersten Jugendfürsorge-Einrichtungen bzw. das Landesjugendamt eröffnet. Zum 100-jährigen Bestehen will die Kinder- und Jugendhilfe OÖ mit einer Ausstellung in anschaulicher und lebendiger Form Interessierte, Betroffene sowie Kinder und Jugendliche über die Schicksale von Menschen im Lauf der letzten hundert Jahre informieren, die es im Leben nicht leicht hatten. Der Umgang mit diesen Kindern „in staatlicher Fürsorge“ stellt dabei ein spannendes und mitunter trauriges Spiegelbild der Zeitgeschichte dar.
Zeitzeugen gesucht
Zur Gestaltung der Ausstellung möchten die Organisatoren auch Erinnerungen von Zeitzeugen (Betreuer und Betreute) mit der Öffentlichkeit teilen. Wer zwischen etwa 1950 und 1990 Fürsorger oder Mitarbeiter in einem Kinder- oder Jugendheim der OÖ Jugendwohlfahrt war, Pflegeelternteil war oder selbst als Minderjähriger in Fürsorge oder Obhut war, ist eingeladen, Beiträge zur Verfügung zu stellen.
Briefe, Fotos, Interviews
Erinnerungsstücke von Ereignissen wie Briefe oder Fotos, Dokumente oder persönliche Gegenstände werden gesucht, genauso wie Personen, die sich für ein Video-Interview zur Verfügung stellen würden. Die Interviews werden auf Wunsch auch zu Hause geführt. Leihgaben werden nach Beendigung der Ausstellungs-Tour natürlich retourniert.
Ab 2019 zu sehen
Die Schau wird 2019 und 2020 landesweit präsentiert, erst im Landesdienstleistungszentrum und an der Fachhochschule für Gesundheit und Soziales in Linz und anschließend in den Regionen.


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