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„Hilfe, meine Tante läuft immer davon“ - Tipps zum Umgang mit Demenz

Online Redaktion, 23.01.2019 10:42

LINZ. Demenz ist die häufigste Ursache von Pflegebedürftigkeit. Sie verändert das Leben der Betroffenen und ihrer Familien und bringt viele Herausforderungen mit sich.Die Caritas-Servicestelle für pflegende Angehörige bietet deshalb einen Kurs an, bei dem es Tipps zum Umgang mit Demenzerkrankten gibt.

Demenz ist die häufigste Ursache von Pflegebedürftigkeit. Foto: Caritas
Demenz ist die häufigste Ursache von Pflegebedürftigkeit. Foto: Caritas

Demenz ist die häufigste Ursache von Pflegebedürftigkeit. „Sie verändert das Leben der Betroffenen, ihrer Familien und bringt viele Herausforderungen mit sich“, weiß Johanna Messmer von der Caritas-Servicestelle für pflegende Angehörige in Linz.

Viele Fragen rund um Demenz

„Meine Tante hat die Diagnose Demenz bekommen – muss ich in ihrer Wohnumgebung etwas ändern? Sie läuft immer wieder davon. Was kann ich dagegen tun?“ - Auf diese und viele weitere Fragen im Umgang mit Demenzerkrankten gibt es beim dreiteiligen P.A.U.L.A.-Kurs am Mittwoch, 13. Februar, 27. Februar und 13. März, von jeweils 16.30 bis 19 Uhr, Antworten. Eine Pflegeexpertin vermittelt Hintergrundinformationen zur Erkrankung, zeigt wie ein demenzgerechtes Wohnumfeld gestaltet wird oder erklärt, warum zum Beispiel Gerüche wichtig für die Betroffenen sind.

Die Kursleiterin bietet eine Hilfestellung, wie man mit Demenzerkrankten besser kommunizieren und Missverständnisse vermeiden kann und wie das Wohlbefinden der ganzen Familie besser erhalten bleibt. Natürlich bleibt auch Zeit, auf die individuellen Fragen der Kursteilnehmer einzugehen.

Durch den Zeitabstand zwischen den Treffen kann das neue Wissen gleich in der Praxis erprobt werden.

Wertschätzender Umgang

Generell ist es wichtig, dass Menschen mit Demenz „Ansprache“ haben. Die Sprachlosigkeit soll nicht verstärkt werden, indem mit ihnen nicht gesprochen wird. Gesten, wie freundliche Blicke, ein Lächeln, Nähe und körperliche Berührung, sind dabei vor allem im fortgeschrittenen Stadium neben den Worten besonders wichtig

Auch ist es wichtig wie man mit den Erkranken spricht: Es gilt langsam zu sprechen mit einfachen Worten. Auch sollte man auf Gestik und Mimik achten.

Besonders ein wertschätzend Umgang mit und über die erkrankte Person ist wichtig. Denn auch wenn die Worte oft nicht verstanden werden, wird auf der Gefühlsebene vieles wahrgenommen.

Viele weitere Alltagstipps zum Umgang mit Demenz gibt es auf www.caritas-linz.at - Demenz

P.A.U.L.A.-Kurs in die Elisabeth Stub‘n (Eingang Harrachstraße 23) zum Thema Demenz

An drei Kursabenden gibt es Tipps zum Umgang mit Demenzerkrankten. Anmeldung bis spätestens 5. Februar 2019 unter 0676/8776 2447 johanna.messmer@caritas-linz.at.


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