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OÖ. Wenn der Frühling kommt, beginnt auch wieder die Zeit des Gartelns. Um im Falle von Verletzungen richtig zu handeln, hat das Oberösterreichische Rote Kreuz ein paar Tipps.

Nicht selten kommt es beim Garteln zu Unfällen. Foto: ÖRK/Thomas Polzer
Nicht selten kommt es beim Garteln zu Unfällen. Foto: ÖRK/Thomas Polzer

Rund 70 Österreicher verletzen sich pro Tag bei der Gartenarbeit, sagt das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV). Großteils handle es sich um vermeidbare Unfälle, die aus Zeitdruck geschehen sind.

„Gerade zur im Sommer startenden Obsternte passieren jährlich viele Stürze von Bäumen“, sagt Gerhard Lindner, Leiter der Bildungsakademie des OÖ. Roten Kreuzes. Wenn der Gestürzte unter starken Rückenschmerzen leidet, sei es wichtig, seine Position bis zum Eintreffen der Rettung nicht zu verändern.

Kommt es zu einer stark blutenden Wunde, so wird empfohlen, fest mit dem Handballen, dem Finger oder der Faust auf die Wunde zu drücken. Unterstützt werden kann die Blutstillung durch saugfähiges Material. „Legen oder setzen Sie verletzte Personen auf den Boden, um bei einem möglichen Kollaps weitere Verletzungen zu vermeiden. Rufen Sie den Notruf 144, bleiben Sie beim Verletzten und führen Sie weitere Basismaßnahmen durch“, so Lindner.

Allergische Reaktionen

Während für viele ein Insektenstich zwar lästig aber ungefährlich ist, droht für andere eine allergische Reaktion. In allen Fällen gilt, den Stachel am besten mit einer Pinzette herauszuziehen. Dazu bedarf es aber der Vorsicht, denn man sollte dabei nicht auf den Giftapparat drücken. Gegen die Schmerzen wird ein kalter Umschlag empfohlen. 

Allergische Reaktionen sind hingegen etwa  anhand von Rötungenm, Schwellungen, Fieber, Erbrechen, Atemnot oder an einem Kreislaufkollaps erkennbar. “Wer weiß, dass er auf Bienen- oder Wespenstiche allergisch reagiert, soll sich vom Arzt Notfallmedikamente verschreiben lassen, die man immer mit dabei hat“, so Lindner.

Auch Stiche im Mund oder im Rachen können durch starke Schwellungen gefährlich sein - es droht die Erstickungsgefahr. Hier wird geraten, Eis zu lutschen und kalte Umschläge auf die Schwellung und um den Hals zu legen. “Die Rettung ist in diesem Fall sofort zu alarmieren“, so der Experte. 


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