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LINZ/OÖ. Seit rund einem halben Jahr können sich die Oberösterreicher in medizinischen Zweifelsfragen an die telefonische Gesundheitsberatung 1450 wenden. Mehr als 6.500 Personen nutzten seit dem Start den Dienst.

Diplomierte Krankenpfleger geben Auskunft bei gesundheitlichen Problemen. Foto: OOERK
Diplomierte Krankenpfleger geben Auskunft bei gesundheitlichen Problemen. Foto: OOERK

Insektenstiche, Bauchschmerzen, hohes Fieber können beunruhigen, erfordern aber nicht immer eine Behandlung in den Gesundheitseinrichtungen. Häufig können die Betroffenen selbst viel unternehmen, um die Beschwerden zu lindern. Um ihnen lange Wege und Wartezeiten zu ersparen, haben Bund, Land und Sozialversicherungsträger im März dieses Jahres in Oberösterreich die telefonische Gesundheitsberatung 1450 eingeführt.

Rotes Kreuz gibt Auskunft

Das Rote Kreuz Oberösterreich betreut den Dienst und gibt den Anrufern Auskünfte bei gesundheitlichen Problemen. Sollte medizinische Behandlung notwendig sein, vermittelt 1450 an die zuständigen Gesundheitseinrichtungen weiter. 

Entlastung für Patienten und Mediziner

Neben einer Erleichterung für die Patienten soll 1450 auch das medizinische Personal in den Gesundheitseinrichtungen entlasten. „Es geht nicht um finanzielle Einsparungen, sondern um einen gezielten Umgang mit Zeitressourcen, sodass sich Pflegekräfte und Mediziner vermehrt jenen Menschen widmen können, die akut medizinische Behandlung brauchen“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreterin Christine Haberlander.


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