Was einen Raum gemütlich macht und warum Frauen gern dekorieren

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Sebastian Wallner Online Redaktion, 08.03.2020 07:33 Uhr

LINZ/ OÖ. Barbara Perfahl ist Wohnpsychologin und stattet gemeinsam mit ihrer Geschäftspartnerin Cathrin Dorner leerstehende Immobilien mit Möbeln aus, damit sie sich besser verkaufen. Ein Interview rund um Raumdesigns und Geschmäcker.

Tips: Was unterscheidet einen gemütlichen Raum von einem ungemütlichen?

Perfahl: Ein gemütlicher Raum verfügt über angenehmes Licht und Einrichtungsgegenstände in der richtigen Menge: also nicht zu viel und nicht zu wenig. Der Psychologe spricht von einem mittleren Reizniveau. Und man kann sich in einem gemütlichen Raum auf den ersten Blick zurechtfinden.

Wie individuell ist dieses „Gemütlichkeitsgefühl“?

Wir haben individuell doch recht unterschiedliche Vorstellungen von gemütlich: wo es der eine kitschig mag, braucht der andere klare Formen und reduzierte Farben. Bestimmte Grunddesigns eines Raumes – also wo sind welche Funktionszonen, findet man sich beim Betreten des Raumes sofort zurecht, die Beleuchtung – werden aber von der Mehrzahl der Menschen, ganz unabhängig vom Einrichtungsstil, als angenehm empfunden.

Dekoration ist oft Frauensache. Warum?

Das entspricht der klassischen Rollenverteilung: Der Mann sorgt für das Geld, die Frau für das gemütliche Heim. Je mehr sich diese auflöst, desto mehr verschwimmt auch die klare Aufgabenteilung.

Sie statten Immobilien, die zum Verkauf stehen, mit Möbeln aus. Wie gehen Sie dabei vor?

Die erste Frage ist immer „Wer wird diese Immobilie wahrscheinlich kaufen?“ Eine Familie mit Kindern oder eher das berufstätige Paar im mittleren Alter? Und wie ist das Budget? Davon abhängig wird ein Gestaltungskonzept festgelegt und in diesem Rahmen dann neutral und gefällig eingerichtet. Der eigene Geschmack ist zweitrangig, ebenso der Geschmack des Verkäufers.

 

 

 

 

 

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