"Keine Frage, wir kommen wieder" – KinderUni OÖ wird auf 2021 verschoben
HAGENBERG/LINZ/SCHARNSTEIN/STEYR/WELS/WEYER. Kindern und Jugendlichen einen spielerischen und lustvollen Zugang in die Welt der Wissenschaft, Forschung und Innovation zu ermöglichen – das ist das zentrale Anliegen der KinderUni OÖ. Erstmals seit 17 Jahren muss diese nun aber leider abgesagt werden. Ein Großteil des geplanten Programms soll auf 2021 verschoben werden. Zudem wird überlegt, eine Auswahl in schriftlicher oder digitaler Form für die Kinder erlebbar zu machen.

Die 17. Auflage der KinderUni OÖ an den Standorten Steyr, Linz, Wels, Hagenberg, Almtal und Ennstal hätte die umfangreichste werden sollen. Das Team des IFAU hatte ein Programm mit 465 Lehrveranstaltungen, geleitet von über 550 Dozenten aus Wissenschaft und Praxis, organisiert. Damit stünden für die jungen Studierenden im Alter von 5 bis 15 Jahren über 8.000 Lehrveranstaltungsplätze mit einem bunten und kreativen Programm zur Auswahl.
Doch leider hat die Corona-Krise auch Auswirkungen auf die KinderUni OÖ. „In diesem Jahr können erstmals seit 17 Jahren keine Kinderunis in Oberösterreich stattfinden. Auch wenn uns diese Entscheidung sehr schwer fällt, die Gesundheit aller Beteiligten steht für uns an erster Stelle und angesichts der zu erwartenden Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen ist eine sinnvolle und vor allem für Kinder attraktive Durchführung der Programme nicht möglich. Wir beabsichtigen, einen Großteil des heuer geplanten Programms auf das Jahr 2021 zu verschieben und denken derzeit intensiv darüber nach, eine Auswahl des geplanten Programms in schriftlicher oder digitaler Form für Kinder, Eltern und Interessierte erlebbar und sichtbar zu machen. Keine Frage, wir kommen wieder“, so KinderUni OÖ Rektor Andreas Kupfer.
Irene Schwaiger, Gesamtprojektleiterin der KinderUni OÖ: „Dieser Schritt ist mit dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung abgestimmt, die Dozenten, Projekt- und Kooperationspartner sowie Sponsoren wurden bereits Ende letzter Woche von unserer Entscheidung informiert. Alle Beteiligten sind natürlich sehr traurig, aber es sind auch alle im Team sehr motiviert, im kommenden Jahr neu durchzustarten.“
„Die Vermittlung von Wissen und Wissenschaft an Kinder und Jugendliche sowie die Beteiligung junger Menschen an der Gestaltung unserer Gesellschaft werden nicht zuletzt auf Grund dieser Krise eine zusätzliche Bedeutung erfahren. Die KinderUni OÖ wird auch in den kommenden Jahren ihren innovativen Bildungsauftrag nachkommen.“ so Irene Schwaiger und Andreas Kupfer abschließend.


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