Die Zivilgesellschaft der Zukunft: Unabhängiges Freiwilligenzentrum lädt zum Symposium
LINZ. Von der Akuthilfe in der Krise zur Triebfeder sozialer Innovation: Im Rahmen des Ars Electronica Festivals lädt das Unabhängige LandesFreiwilligenzentrum (ULF) am Samstag, 12. September zum Symposium ins Ars Electronica Center.

Das ULF will wissen, wie aus den vielen Initiativen der hinter uns liegenden Akutphase der Corona-Krise nachhaltige Initiativen für die Zukunft werden können. Wie können die Potenziale für eine mögliche „zweite Welle“ genutzt werden? Welche neuen Strategien eröffnen die Verbindung von Digitalisierung und Zivilgesellschaft? Welche Rolle soll und kann die sogenannte Zivilgesellschaft künftig überhaupt spielen? Und welche Rahmenbedingungen, welche Unterstützungsleistungen seitens der Politik sind dafür notwendig? Diese und mehr Fragen werden diskutiert.
Opening-Talk mit prominenten Gästen
Neben zahlreichen Experten und Aktivisten nehmen Gesundheitsminister Rudi Anschober, Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer, JKU-Rektor Meinhard Lukas und Gerfried Stocker, Künstlerischer Leiter Ars Electronica und Nicole Sonnleitner (Leiterin Unabhängiges LandesFreiwilligenzentrum und Sprecherin der Interessensgemeinschaft Freiwilligenzentren Österreich) zum Opening Talk (10 Uhr) auf dem Podium Platz.
„Ich freue mich sehr, dass dieses Symposium zu diesem wichtigen Themenfeld genau zum richtigen Zeitpunkt und eingebettet in den internationalen Rahmen der Ars Electronica stattfinden kann. Denn wir alle haben gesehen, was Zivilgesellschaft bewirken kann und dass das Engagement der Freiwilligen für uns als Gesellschaft unverzichtbar ist und gute Rahmenbedingen braucht, um das Potenzial voll entfalten zu können. Deshalb freut es mich besonders, dass wir in Oberösterreich das ULF als Kompetenzzentrum etabliert haben und aktuelle Entwicklungen proaktiv aufgreifen können,“ so Sozial-Landesrätin Birgit Gerstorfer.
„Wann, wenn nicht jetzt, sollten wir uns darüber unterhalten, wie wir gemeinsam weitermachen wollen?“, lädt auch ULF-Leiterin Nicole Sonnleitner ein. „Keine Krise wird automatisch zur Chance – ganz im Gegenteil. Wir müssen vom Reden ins Tun kommen und konkrete Schritte setzen, die unsere Zivilgesellschaft stärken. Im Rahmen unseres Symposiums wollen wir aufzeigen, welche Potenziale es gibt und was es dafür gegebenenfalls brauchen wird.“
Online-Teilnahme
Das Symposium findet am Samstag, 12. September, 10 bis 16 Uhr im Sky Loft des Ars Electronica Center statt. Neben dem Opening Talk warten Lectures, Polit- und Best-Practice-Beispiele. Die Vor-Ort-Teilnahme ist bereits ausgebucht, online kann man aber noch dabei sein. Eine Vorab-Anmeldung ist notwendig, die Teilnahme ist kostenlos. Programm und Anmeldung: www.ulf-ooe.at/zivilgesellschaft-der-zukunft


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