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LINZ. Wie schon im Frühjahr startet der Ort der Begegnung der Diözese Linz „Urbi@Orbi“ wieder mit frei zugänglichen Online-Cafés. Diese Videokonferenzen verfolgen das gleiche Ziel wie der sonst öffentlich zugängliche Raum in der Bethlehmstraße 1a: Begegnung und Austausch ermöglichen. Statt Face-to-face-Begegnungen findet der Austausch nun im Internet statt.

Urbi@Orbi: Schon beim ersten Lockdown wurde zum Online-Café geladen. (Foto: Urbi@Orbi)
Urbi@Orbi: Schon beim ersten Lockdown wurde zum Online-Café geladen. (Foto: Urbi@Orbi)

Das Online-Café ist wieder jeden Dienstag bis Freitag jeweils von 11 bis 12 Uhr.

„Das was wir offline im Urbi@Orbi immer schon getan haben, tun wir nun online“, erzählen die Mitarbeiter und Moderatoren des Projekts Barbara Sereinig und Markus Pühringer. „Nur den Kaffee muss sich nun jeder Gast mit der eigenen Kaffeemaschine machen“.

Unterstützt werden die beiden Seelsorger durch ehrenamtliche Mitarbeiter, die bisher als Gastgeber vor Ort für Gespräche zur Verfügung gestanden sind.

„Tut gut, mit jemandem zu reden“

Online treffen sich nun Stammgäste des Urbi@Orbi, ehrenamtliche Mitarbeiter sowie Menschen, die bisher den Ort der Begegnung nur am Rande mitbekommen haben. „Es ist wie in unserem Begegnungsraum: manche kommen sehr oft, manche schauen nur ab und zu vorbei, manche sind ganz neu und werden herzlich willkommen geheißen“, berichtet Markus Pühringer. Besonders Menschen, die wenig Möglichkeiten für soziale Kontakte haben, erleben die aktuelle Situation wieder als besonders bedrückend. Es tut Menschen gut, mit jemand reden zu können, Teil einer - nun virtuellen - Runde sein zu können und sich über den veränderten Alltag auszutauschen.

Inhalte orientieren sich an den Bedürfnissen der Menschen

Schon im Frühjahr wurde das Angebot des Online-Cafés sehr gut angenommen. Insgesamt 66 Mal hat das Café in der Zeit von März bis Mai 2020 seine virtuellen Türen geöffnet. Oft war das Thema die persönliche Bewältigung der neuen, herausfordernden Situation. Sechs bis sieben Gäste haben durchschnittlich an den Cafés teilgenommen. „Was Menschen, die jetzt wieder alleine zu Hause sind, brauchen, sind Beteiligungsmöglichkeiten und Raum für Austausch“, weiß Barbara Sereinig.

Zugang über die Urbi-Website

Aktuelle Informationen und der Zugang zu den Online-Räumen finden sich auf www.urbiorbi.at Dabei sein geht am Smartphone, am Laptop oder am Desktop-Computer mit Videokamera und Mikrophon oder Headset. Die Videokonferenz wird mit der für Teilnehmer kostenlosen Software Zoom durchgeführt.

Aktuelle Infos und der Zugang zu den Online-Räumen finden sich auf www.urbiorbi.at


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