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LINZ. Mit ihrem Hashtag #gemeinsammotiviertstarten startet die Linzerin Nina Jokesch täglich um 5.30 Uhr in ihren Tag. Das positive Gefühl möchte sie an andere Menschen weitergeben, mit „Alleine“ veröffentlichte sie zudem ein Buch über ihre persönliche Reise durch die Corona-Pandemie.

Nina Jokesch: , „Man kann nur gute Laune verbreiten, wenn man selbst glücklich ist. Man kann andere Menschen nur wertschätzen und lieben, wenn man sich selbst liebt.“ (Foto: Privat)

Aufstehen um 5.30 Uhr ohne zu Schlummern, zwei Gläser lauwarmes Wasser, 20 Minuten Sport, eine kalte Dusche und Meditation - für viele klingt das nicht nach einem guten Morgen, sondern eher nach einer Qual. „Das ist es zu Beginn auch“, so die 30-Jährige. „Erstmal muss sich die Routine festigen und man muss den inneren Schweinehund täglich besiegen. Doch mit jedem Tag wird es leichter und schon bald wird man ohne dieses morgendliche Ritual nicht mehr starten wollen.“

Rege Community auf Instagram

Nina Jokesch hat selbst erst vor kurzer Zeit damit gestartet, merkt aber bereits jetzt einen Unterschied. Dieses positive Gefühl möchte sie an andere Menschen weitergeben. „Egal, wie der weitere Tag verläuft – man blickt auf einen erfolgreichen Start in den Tag und darauf zurück, dass man bereits etwas geleistet hat, worauf man stolz ist.“ Auch das von Jokesch entwickelte Happy Monday Motivationsglas regt dazu an, mit guter Laune in die Woche zu starten.

Die Linzerin macht täglich auf Instagram eine Abfrage, wer mit dabei war und den Tag noch mit diesem Ritual gestartet hat. „Das soll die Leute zusätzlich motivieren, dran zu bleiben. Man fühlt sich als Teil einer Gruppe und gibt nicht so leicht auf.“

Immer mehr starten um 5.30 Uhr in den Tag

Tag für Tag schließen sich neue Menschen ihrem Ritual an und starten um 5:30 Uhr in den neuen Tag. Mit guter Laune und Motivation, weil man bereits etwas Gutes für sich getan hat. Nicht nur für den Körper, sondern auch für die Seele. Selbstliebe wird oftmals mit Selbstverliebtheit oder Überheblichkeit verwechselt, dabei sollte es das Normalste auf der Welt sein, sich selbst etwas Gutes zu tun und auf seine Gesundheit zu achten. „Beginnt doch alles immer beim ICH“, wie Jokesch in ihrer Story erklärt, „Man kann nur gute Laune verbreiten, wenn man selbst glücklich ist. Man kann andere Menschen nur wertschätzen und lieben, wenn man sich selbst liebt.“

Corona-Tagebuch veröffentlicht

Sie hat am 15. März ihr erstes Buch „Alleine“ veröffentlicht. In Form eines intimen Tagesbuches schildert Jokesch auf 156 Seiten ihre persönliche Reise durch die Corona-Pandemie und sieht sich dabei mit Verzweiflung, Rat- und Hilflosigkeit konfrontiert. Sie schaffte es jedoch, aus der Spirale aus negativen Gefühlen auszubrechen und will nun mit dem Buch und dem neuen Morgenritual Frauen und Männer motivieren, an sich selbst zu glauben und sich Gutes zu tun.

www.alleine-von-ninajokesch.com


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