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LINZ. Die Eduard-Ploier-Preise 2021 wurden von Landeshauptmann Thomas Stelzer und Diözesanbischof Manfred Scheuer im Linzer Landhaus überreicht. Sieben Preisträger wurden ermittelt, darunter das „Team Hope for Future“ aus Linz für das Projekt „Hope for Future“ in Kenia.

Eduard-Ploier-Preis für "Team Hope for Future": V. l.: Landeshauptmann Thomas Stelzer, Peter Augendopler jun., Ursula Watzek und Bischof Manfred Scheuer (Foto: Land OÖ / Mayrhofer)

„Mit dem Eduard-Ploier-Preis wollen wir von Herzen Danke sagen, für wertvolle Dienste sowie besonderes Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit“ betont Landeshauptmann Stelzer: Oberösterreich könne auf eine lange Tradition in der Entwicklungszusammenarbeit zurückblicken, die gerade auch jetzt angesichts der Corona-Krise von besonderer Bedeutung ist. „Unser vorrangiges Ziel muss sein, für die Menschen vor Ort Perspektiven zu schaffen und ihre Lebenssituation zu verbessern, damit es in Entwicklungsländern erst gar nicht zur Flucht kommen muss. Die Leistungen der Preisträger unterstreichen einmal mehr, dass Entwicklungszusammenarbeit erfolgreich funktionieren kann und sich stetig weiterentwickelt.“

26 Einreichungen

Die Eduard-Ploier-Preise 2021 wurden von Stelzer und Diözesanbischof Manfred Scheuer im Linzer Landhaus überreicht. Insgesamt wurden 26 Projekte und Persönlichkeiten für diese Auszeichnung eingereicht. Die Jury hat sieben Preisträger ermittelt.

  • Team Hope for Future (Ursula Watzek, Dietmar Götzloff und Peter Augendopler Junior) aus Linz für das Projekt „Hope for Future“ in Kenia
  • Martin Mayr, Diakon der Diözese Barreiras - Brasilien für das Projekt „10envolvimento-Ländliche Entwicklung, Umweltschutz, Demokratie- Förderung sowie Kulturpflege und Landpastoral“
  • Arbing Meets Africa - Verein für nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit aus Arbing für das Projekt „Arbing School Kamobo“ in Kenia
  • Brigitte Söllinger aus Meggenhofen für „Unterstützung von Projekten für Frauen und Kinder der untersten Kasten“ in Nepal
  • IG Welt Ottensheim für das Projekt „Wüstengemüse durch das Kompetenzzentrum Amaney in Agadez“, im Niger
  • Lizeth Außerhuber-Camposeco aus Braunau und Franz Stöttinger aus Ebensee für ihr Lebenswerk

Insgesamt sei es ein gemeinsames Ziel in Oberösterreich, durch Entwicklungszusammenarbeit den Menschen die Freiheit zu geben, ohne materielle Not selbstbestimmend und eigenverantwortlich ihr Leben zu gestalten. Entwicklungszusammenarbeit sei keine rein zwischenstaatliche Aufgabe, „hier entwickelt auch die Zivilgesellschaft immer wieder ihre Kräfte und beeindruckende Erfolge. Mit dem Eduard-Ploier-Preis wollen wir einen Beitrag leisten, diese Leistungen vor den Vorhang zu holen und in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken.“


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