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Online Redaktion, 15.07.2021 10:26

LINZ. Der Linzer Verein Migrare hat mit Unterstützung des Zukunftsfonds der Arbeiterkammer OÖ ein Digitalisierungsprojekt umgesetzt - mit besonderem Fokus auf den Nutzen der Beschäftigten.

AK-Zukunftsfonds-Zertifikat für den Verein Migrare, v. l. Betriebsratsvorsitzender Fisnik Lang, die stellvertretende AK-Direktorin Gerda Landsiedl, Projektleiter Roman Häubl und Geschäftsführer Mümtaz Karakurt (Foto: AK OÖ/Wolfgang Spitzbart)

Anschaffung und Einschulung auf die neuen Programme und Geräte erfolgten im Rahmen eines Projektes, das die Geschäftsführung und der Betriebsrat gemeinsam initiiert haben. Die AK Oberösterreich übernahm im Rahmen ihres Zukunftsfonds die Hälfte der Kosten.

Migrare mit rund 70 Beschäftigten ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Linz, der Migranten unterstützt. Einen Großteil der Arbeit nimmt die Beratung der Klienten sowie die Zusammenarbeit mit dem AMS, dem Land Oberösterreich, den Ministerien und anderen Fördergebern ein.

Kommunikationsstruktur vereinfacht Arbeit 

Um die Arbeit für die Beschäftigten einfacher zu machen, wurde eine digitale Kommunikationsstruktur aufgebaut. So kann über Laptop, Handy – und falls gewünscht auch über private Geräte – gearbeitet werden. Auch bei internen Umfragen und beim gemeinsamen Schreiben an Dokumenten wurde dadurch das Arbeiten vereinfacht. Zusätzlich dazu wurde eine interaktive E-Learning-Plattform eingerichtet, bei der unter anderem mit Videos Wissen vermittelt wird.

„Gerade in der Krise war die neue Kommunikationsplattform wichtig – so konnten wir ohne Ansteckungsgefahr zusammenarbeiten und alle Beschäftigten auf dem Laufenden halten“, ist Geschäftsführer Mümtaz Karakurt überzeugt.

AK-Zukunftsfonds: bis 31. August Antrag stellen 

Mit dem AK-Zukunftsfonds wurden seit dem Frühjahr 2019 bereits mehr als 140 Projekte in ganz Oberösterreich unterstützt. „Wir nutzen den Fortschritt, um den Beschäftigten das Arbeitsleben zu erleichtern – schon 70.000 AK-Mitglieder profitieren von dieser Förderung“, so AK-Präsident Johann Kalliauer.

Bis 31. August können wieder Anträge gestellt werden. Ansuchen können Unternehmen, Vereine oder Betriebsräte, die die Arbeitsbedingungen der Menschen in der digitalisierten Welt verbessern wollen, oder sich die Digitalisierung zu nutzen machen, um die Arbeit zu erleichtern. Alle Infos unter arbeitmenschendigital.at

 


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