Eltern-Kind-Zentren der Kinderfreunde Linz - Neuausrichtung bringt Angebot dorthin, wo sich Eltern und Kinder aufhalten
LINZ. Die Kinderfreunde Linz betreiben über das gesamte Stadtgebiet fünf Eltern-Kind-Zentren. Weil das Leistungsspektrum in Krisen wie die Corona-Pandemie nur bedingt tauglich ist, haben die Kinderfreunde den mutigen Weg beschritten und die Eltern-Kind-Zentren neu aufgestellt.

Das Ziel der Kinderfreunde ist ein Programm, welches auch in Krisenzeiten angeboten werden kann und auch den Sozialraum der jeweiligen Standorte miteinbezieht. Das jeweilige Zentrum soll dabei als Treffpunkt für die ganze Familie dienen.
„Es muss unser Selbstverständnis werden, dass wir Kinder und ihre Familien dort abholen, wo sie sich aufhalten und nicht darauf warten, dass sie von selbst in unsere Einrichtungen kommen. Zudem stimmen wir neue Angebote besser auf die Bedürfnisse der Eltern ab, indem wir uns mit dem Sozialraum auseinandersetzen und neue Kooperationen im Stadtteil eingehen“, sagt der Vorsitzende der Linzer Kinderfreunde Helmut Gotthartsleitner.
Die Zielgruppe sind Kinder von 0 bis 12 Jahren und deren Familien. Es gibt dabei eine Orientierung am Sozialraum, in dem sich das jeweilige Eltern-Kind-Zentrum befindet. Hierzu hat jedes Eltern-Kind-Zentrum eine eigene Sozialraumanalyse erarbeitet und im Zuge dessen Kooperationspartnern analysiert, an die primär herangetreten wird.
Die Vizebürgermeisterin Karin Hörzing ist überzeugt: „Mit dem künftigen Programm gehen die Kinderfreunde einen zentralen Weg des Linzer Sozialprogramms mit. Gerade die Sozialraumanalyse und die aufsuchende Arbeit sind wichtige Wege, um in Zukunft vermehrt jene zu erreichen, die von sich aus kein Angebot in Anspruch nehmen.“
Die Linzer Kinderfreunde sind ein wichtiger Partner der Stadt Linz, um diese Hilfe auch anzubieten und zu den Eltern zu bringen, besonders in Zeiten von Corona.


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