Frühlingserwachen in den Morgentau Gärten

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Nora  Heindl Tips Redaktion Nora Heindl, 10.03.2022 11:45 Uhr

LINZ/LEONDING/STEYR/TRAUN/WELS. Gemeinsam mit allen urbanen Hobbygärtnern freut sich das gesamte Morgentau Gärten-Team auf die neue Gartensaison. Die Vorbereitungen für die Felder mitten in Linz, Leonding, Steyr, Traun und Wels laufen auf Hochtouren. Die Anmeldung ist noch bis 20. März möglich.

„Sobald das Wetter frühlingshafter wird, rückt auch das Thema Garten wieder stärker ins Bewusstsein. So haben wir gerade in den letzten Tagen viele Buchungsanfragen, über die wir uns sehr freuen“, so Christian Stadler, Initiator und Biobauer der ersten Stunde. „Viele Stammkunden haben einfach schon ihre Lieblingsparzelle, viele sind von Anfang an, also seit 2015 dabei. Je früher die Buchung, desto eher bekommt man seine Wunschparzelle“, so Christian Stadler.

Buchung noch bis 20. März möglich

Bis einschließlich 20. März, also pünktlich bis zum Frühlingsbeginn, sind Buchungen noch möglich. Derzeit laufen für alle Interessierten und/oder auch Morgentau Gärtner, die ihr Wissen auffrischen wollen, Info- Veranstaltungen.

Das vielfach ausgezeichnete Projekt startet heuer in seine achte Saison. „Aus Erfahrung wissen wir, wie wertvoll das Rausgehen-Dürfen zur Gartenpflege und soziale Kontakte mit gutem Abstand im Freien für viele unserer Gärtner waren. Auch das Thema Selbstversorgung rückt immer stärker ins Bewusstsein“, so Stadler.

Gärten mitten in der Stadt

Die Morgentau Gärten sind richtige Felder und befinden sich alle mitten im dicht verbauten Stadtgebiet - Standorte in Linz: Aloisianum-Freinberstraße, Bindermichl, Freinberg, Froschberg, Morgentaucampus/Mengerschule, solarCity; in Leonding: Georg-Erber-Straße; in Steyr: Resthof; in Traun: Linzer Straße; in Wels: Römerstraße -, verfügen über beste Bodenqualität und haben Öffi-Anbindung. Alle Standorte werden aufbereitet und parzelliert.

Im April übernehmen die Morgentau Gärtner ihre teilweise vorbepflanzte Parzelle (zur Auswahl stehen 20, 40 oder 60m²) und erhalten vor Ort weitere Bio-Samen und Bio-Pflanzen, um das restliche Beet zu bestellen. Morgentau stellt Know-how, leihweise die Gartengeräte und den Wasseranschluss vor Ort, inklusive Profi-Tipps zum Gießen zur Verfügung.

Die Überlassung einer Parzelle erfolgt jeweils für eine Gartensaison, diese geht von April bis Oktober (je nach Wetterbedingungen).

Ernteerfolg auch für Anfänger garantiert

Der Pflegeaufwand liegt bei ca. 1,5h pro Woche, Ernteerfolg ist garantiert – auch für Anfänger. Durchschnittlich werden 120 kg Biogemüse geerntet, vor allem für Kinder ein prägendes Erlebnis. „Viele unserer Morgentau Gärtner ernähren sich das ganze Jahr von ihrer Ernte“, sagt Christian Stadler.

Bio-Kräuterbeet und Bio-Lernparzelle

„Zusätzlich setzen wir auch heuer einen Herzenswunsch vieler Gärtner um und legen wieder ein Bio-Kräuterbeet mit zehn Bio-Kräutern an. Von uns aufbereitet und gepflegt, für alle als Gartengemeinschaft maßvoll zur freien Entnahme“, so Stadler.

Ebenso wird es heuer in allen Gärten auch wieder die Bio-Lernparzelle mit Brotgetreide geben. „Wir möchten unseren Gärtnern auch 2022 unsere Kultur-Pflanzen näherbringen. Vor allem für Kinder ist es ein prägendes Erlebnis, die Pflanzen bestimmen zu können, ihnen beim Wachsen und Gedeihen zusehen zu können“, so Stadler, selbst Vater von drei Kindern.

Erfolgsprojekt seit 2015

Seit 2015 gibt es die Morgentau Gärten, gestartet wurde in Linz. Mittlerweile sind sie Österreichs größtes Bio-Selbsternteprojekt und neben Oberösterreich auch in Graz mit insgesamt 13 Standorten vertreten. Insgesamt werden über 900 Parzellen bestellt.

„Als überzeugter Biobauer und Unternehmer möchte ich mit unseren Morgentau Gärtnern allen Interessierten im dicht verbauten Stadtgebiet eine leistbare und attraktive Möglichkeit bieten, eigenes Biogemüse erfolgreich anzubauen und zu ernten. Weiters möchte ich mit diesem Projekt die Erhaltung von qualitätsvollen Böden im städtischen Umfeld sowie das Bewusstsein für regionale Biolebensmittel, die regionale Selbstversorgung mit Biogemüse und damit den Umwelt- und Klimaschutz stärken“, so Christian Stadler.

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