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OÖ. Das konstant milde Frühlingswetter lockt die Menschen vermehrt ins Freie, auch um die wärmende Sonne endlich wieder auf der Haut zu spüren. Aber Vorsicht, denn „der Eigenschutz der Haut ist nach dem langen Winter noch nicht ausgeprägt“, sagt Johannes Neuhofer, Hautarzt und Fachgruppenvertreter für Haut- und Geschlechtskrankheiten in der Ärztekammer für Oberösterreich.

 (Foto: contrastwerkstatt/stock.adobe.com)
(Foto: contrastwerkstatt/stock.adobe.com)

„Unsere Haut war in den letzten Monaten keiner oder sehr wenig Stimulation ausgesetzt“, weiß Neuhofer. Daher sind unsere Pigmentzellen noch nicht in Schwung und der Eigenschutz der Haut noch nicht besonders stark ausgeprägt. Vor allem die direkte Sonneneinstrahlung zur Mittagszeit ist gerade an den ersten Sonnen-intensiven Tagen des Jahres sehr riskant.

Diesen Überraschungsangriff der UV-Strahlen auf die Haut kann man aber abwehren. „Es ist ratsam, sich langsam an die nun intensivere Sonne zu gewöhnen“, so Neuhofer, der zum regelmäßigen Auftragen von Sonnenschutz rät.

„Die Haut vergisst nicht“

Eltern sollten zudem nie auf den Schutz ihrer Kinder vergessen. „Ein Sonnenbrand vergeht, aber die Haut vergisst keinen Strahl“, sagt Neuhofer über den sorgsamen Umgang mit direkter Sonneneinstrahlung speziell in den ersten Lebensjahren. Als Faustregel gilt: Fünf Sonnenbrände in der Kindheit verdoppeln das Melanom-Risiko im Erwachsenenalter.


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