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LINZ. Immer mehr Menschen leben oder sind alleine und fühlen sich einsam in ihrem Alltag. Die Pandemie hat das Alleine-Sein und die Vereinsamung noch verstärkt. Besonders ältere Menschen leiden oftmals unter den eingeschränkten sozialen Kontakten. Die freiwilligen Mitarbeiter des Besuchsdienstes des Roten Kreuzes Linz statten Menschen, die Abwechslung in ihr Leben bringen möchten, regelmäßig Besuche ab. Dafür werden Freiwillige gesucht.

 (Foto: OÖRK/Asanger)
(Foto: OÖRK/Asanger)

Der Besuchsdienst bietet Unterstützung im Alltag. Dabei geht es um so viel mehr als „nur“ Besuche. Denn das Angebot der Hilfsorganisation stellt in wesentlichen Teilbereichen auch eine Ergänzung zu den professionellen mobilen Diensten wie Hauskrankenpflege, Mobile Hilfe und Betreuung dar und erleichtert den Menschen das Leben in ihrem Zuhause.

Unterstützung, Begleitung und Aktivitäten

„Ich wollte mit älteren Leuten Zeit verbringen, interessante Menschen kennenlernen und von ihren Erfahrungen profitieren“, schildert Andrea, bereits seit 2015 für den Besuchsdienst im Einsatz, die Beweggründe für ihr Engagement. Das soziale Angebot bietet den Menschen Vielfalt und Abwechslung im Alltag. Es gibt Zeit für Gespräche, Unterstützung bei Unternehmungen, Begleitung zu Behörden und zum Arzt, Unterstützung beim Einkaufen, gemeinsame Aktivitäten und noch mehr. „Nach Terminvereinbarung, verbringen wir zusammen gemütliche Stunden: gemeinsame Einkäufe, Jause richten, Begleitung zum Arzt oder einen gemeinsamen Spaziergang unternehmen. Zur Corona Zeit kamen noch diverse Besorgungen dazu“, erzählt Andrea.

Die Menschen werden von den Freiwilligen zu Hause, im betreubaren Wohnen, im Seniorenheim oder auch im Krankenhaus besucht. Natürlich werden die Besuchstermine individuell abgestimmt.

Offenes Ohr für die Anliegen der Menschen

Wer gut zuhören kann und gerne helfen will, ist im Besuchsdienst genau richtig. Die Mitarbeiter begegnen den Menschen mit viel Wertschätzung und Einfühlungsvermögen. Für die Freiwilligen sind die Besuche eine sinnvolle Freizeitgestaltung mit neuen Kontakten, einfach eine wertvolle Tätigkeit mit viel Anerkennung seitens der Menschen. Obendrein kann man seine sozialen Kompetenzen erweitern.

„Für den Besuchsdienst braucht es Empathie, zuhören zu können, Flexibilität, Zeit, Geduld, Humor und Gelassenheit. Vor allem sollte man auch ältere Leute mögen und offen sein für Unerwartetes, da der Besuchsdienst jedes Mal anders abläuft:“, weiß Andrea aus Erfahrung.

Interessierte am Besuchsdienst bzw an einer Mitarbeit melden sich bei Maria Nott unter 0732/7644271 oder per Mail an Maria.Nott@o.roteskreuz.at

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