Geburt auf der A7, statt im Kreißsaal
LINZ. Besonders eilig hatte es die kleine Elis Maya, das Licht der Welt zu erblicken – und zwar schon im Rettungswagen mitten auf der A7, anstatt im Kreißsaal.

Vieles geht im Leben schneller als geplant – so auch die Geburt von Elis Maya: Die junge Erdenbürgerin hielt nicht nur Mama Betül und Papa Emra auf Trab, sondern auch die Rettungssanitäter Florian Wolfschläger, Simon Zenger sowie Marie Apfalter von der Rotkreuz-Ortsstelle Linz-Süd. Sie wollten die werdende Mutter samt Vater eigentlich gerade in ihrem gemeinsamen Tagdienst nur in den Kreißsaal bringen – doch daraus wurde nichts: Nur noch wenige hundert Meter vom Krankenhaus entfernt hatte Elis Maya plötzlich ihren großen Auftritt und kam um 15.55 Uhr auf der Abfahrtsrampe in die Industriezeile der A7 zur Welt.
„Gerade als Praktikantin beim Roten Kreuz war dieser Einsatz für mich ein sehr besonderer Moment. Viele Kolleginnen und Kollegen sind seit Jahren im Rettungsdienst tätig und konnten noch keine Geburt miterleben. Dass ich bei so etwas Schönem schon in meinem Praktikum dabei sein konnte, macht mich sehr stolz“, erzählt Rot-Kreuz-Praktikantin Marie voller Freude.
Genau eine Woche nach der Geburt überraschte das Trio die Familie zuhause mit Blumen. Elis Maya ist wohlauf und ihr Bruder Can Dogan freut sich über den Familienzuwachs und auf seine neue Verantwortung als großer Bruder.


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