Kostenloser Online-Vortrag: Reliquienverehrung anhand von Beispielen aus Österreich
LINZ. Im nächsten Bildungsfenster der Akademie der Volkskultur am Montag, 30. Jänner, um 19 Uhr geht es um ein Spezialgebiet der Klosterarbeiten – die Reilquienverehrung. Birgit Aigner, Obfrau der Werkgruppe Klosterarbeiten, nimmt mit auf eine Zeitreise zum Ursprung der Reliquienverehrung anhand von Beispielen aus Oberösterreich und Bayern und klärt auf, was Klosterarbeiten eigentlich sind. Der kostenlose Online-Vortrag findet über Zoom statt.

Um dieses historische Erbe auch in die Zukunft tragen zu können, muss man die Besonderheiten um die Klosterarbeiten und die Reliquienverehrung verstehen. Was war der Grund für die Fertigung der Klosterarbeiten und warum wurden Reliquien verehrt? Die Teilnehmer lernen ein faszinierendes Kunsthandwerk anhand historischer Beispiele kennen.
Die sogenannte Annahand mit ihrem Authentifikationsnachweis aus 1773 aus dem Museum Innviertler Volkskundehaus in Ried im Innkreis wird ebenso vorgestellt wie ein Reisealtärchen. In Zeiten als es noch keine Reiseversicherung gab, nahm man sich auf beschwerliche Fahrten kleinen Reisealtärchen mit. In diesen kleinen Schreinchen wurden kleine Reliquien eingearbeitet, die Schutz versprachen und die man in Notzeiten zur Hand hatte. Aber ab wann und warum wurden Reliquien verehrt und warum wurden sie so kostbar und filigran verziert? Diese Fragen werden im Online-Vortrag von Birgit Aigner beantwortet.


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