Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

13-Jähriger mit Tetanus auf Intensivstation im Kepler Uniklinikum: Experten rufen zum Überprüfen des Impfschutzes auf

Nora Heindl, 03.08.2023 11:27

LINZ. Aktuell wird ein 13-Jähriger an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde am Kepler Universitätsklinikum auf Grund einer Tetanusinfektion intensivmedizinisch betreut und behandelt. Ein ausreichender Impfschutz hätte diese Infektion verhindern können.

 (Foto: KUK)
  1 / 2   (Foto: KUK)

„Wir rufen alle Eltern dringend dazu auf, den Impfschutz ihrer Kinder zu überprüfen und die Impfung gegebenenfalls auffrischen zu lassen. Die Tetanusimpfung ist im kostenfreien Impfprogramm enthalten und wird im Rahmen der 6-fach Impfung nach dem 2 + 1 Schema im 3., 5. und 11.-12. Lebensmonat geimpft. Im Schulalter (7. – 9. Lebensjahr) wird die Kombinationsimpfung Diphtherie, Tetanus, Pertussis (Keuchhusten) und Polio (Kinderlähmung) wiederholt. Danach ist bis zum 60. Lebensjahr alle 10 Jahre eine Auffrischung nötig“, appelliert OÄ Ariane Biebl dringend an alle Eltern, die Impfintervalle im Auge zu behalten.

Zur Erkrankung: Tetanus (Wundstarrkrampf)

Tetanus ist eine Erkrankung, die durch massive, unwillkürliche, schmerzhafte Muskelkrämpfe gekennzeichnet ist – daher auch der Name Wundstarrkrampf. Ausgelöst wird er durch Gifte des Bakteriums Clostridium tetani. Mögliche Infektionsquellen sind Staub, Erde und Ausscheidungen von Tieren (etwa Pferde, Hunde). Eintrittsstelle für den Erreger sind Verletzungen und Wunden, auch kleinste Verletzungen durch Holzsplitter oder Dornen, welche häufig unbemerkt bleiben, kommen dafür in Frage.

Das vom Erreger gebildete Gift wandert entlang der Nervenbahnen in Gehirn und Rückenmark. Dann kommt es zu Muskelversteifungen, vor allem im Bereich von Nacken- und Kaumuskulatur. Später tritt eine anfallsartige Starre des ganzen Körpers ein. 

Impfmöglichkeiten gibt es bei allen niedergelassenen Allgemeinmedizinern und Kinderärzten, den Impf- und Impfberatungsstellen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes (Land Oberösterreich - Impfstellen (land-oberoesterreich.gv.at) sowie beim Impfservice des Magistrats Linz (Impfservice - allgemein empfohlene Impfungen und Impfaktionen | Stadt Linz).

Den aktuellen Impfplan, sowie Informationen und Empfehlungen findet man hier: Impfplan Österreich (sozialministerium.at)


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Spieletipp: Schnappt Hubi!

Spieletipp: "Schnappt Hubi!"

OÖ. Schon wieder hat Hubi, das kleine Gespenst, heimlich Leckerbissen geklaut! Schaffen es nun die Hasen und Mäuse, Hubi im Spukhaus zu fangen? ...

Tips - total regionalAnzeige
Tips-Tierecke: Miso und ihre sechs Gefährtinnen suchen ein Zuhause

Tips-Tierecke: Miso und ihre sechs Gefährtinnen suchen ein Zuhause

LINZ. Sieben etwa sechs Monate alte weibliche Ratten suchen ein dauerhaftes Zuhause. Die Tiere wurden in einer Transportbox vor der Adresse der ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Selbst zocken und Streamer treffen: Die Streaming Area bei der Tips Game.On

Selbst zocken und Streamer treffen: Die Streaming Area bei der Tips Game.On

LINZ. Gaming ist längst mehr als nur vor dem Bildschirm zu sitzen. Es geht um Community, Unterhaltung, Kreativität und darum, gemeinsam besondere ...

Tips - total regionalIsabella Heinzl
Die Gaming-Szene aus OÖ: Von E-Sport bis Spieleentwicklung

Die Gaming-Szene aus OÖ: Von E-Sport bis Spieleentwicklung

LINZ. Bei der Tips Game.On powered by LIWEST am 7. November in den Linzer Promenaden Galerien stehen neben Turnieren und Spielstationen auch ...

Tips - total regionalIsabella Heinzl
Klaus Bekker App: Familienfreundliche Hörbücher jetzt auch in OÖ

Klaus Bekker App: Familienfreundliche Hörbücher jetzt auch in OÖ

OÖ. Kindergeschichten gibt es reichlich, solche, die Eltern beim Mithören nicht nach zehn Minuten den Raum verlassen lassen, deutlich seltener. ...

Tips - total regionalAnzeige
Tips-Tierecke: Opal und Jade hoffen auf Sicherheit

Tips-Tierecke: Opal und Jade hoffen auf Sicherheit

LINZ. Opal und Jade kamen hochträchtig als Streunerkatzen ins Tierheim Linz, wo sie ihre Jungen geschützt zur Welt brachten. Nun, da der Nachwuchs ...

Tips - total regionalOnline Redaktion
Weitere Beiträge