Arbeitsmedizinischer Dienst feierte 40-jähriges Jubiläum in Linz
LINZ. Der Arbeitsmedizinische Dienst (AMD) feierte am 1. Oktober 2025 sein 40-jähriges Bestehen. Rund 200 geladene Gäste aus Wirtschaft, Interessensvertretungen und Partnerinstitutionen kamen in die Promenaden-Galerien, um das Jubiläum gemeinsam mit den Mitarbeitern des AMD zu feiern.

Der Arbeitsmedizinische Dienst (AMD) Linz ist eine Einrichtung für betriebliche Gesundheitsvorsorge und Arbeitnehmerschutz. Er unterstützt Unternehmen unter anderem dabei, sichere und gesunde Arbeitsbedingungen zu schaffen und langfristig zu erhalten. Nun wurde 40-jähriges Jubiläum gefeiert.
Arbeitsmedizin der Zukunft
Durch den Vormittag führte Moderatorin Maria Theiner, gemeinsam mit den AMD-Geschäftsführern Sabine Seyfriedsberger und Otmar Griessl.
Inhaltlich stand die Veranstaltung im Zeichen der Zukunft der Arbeitsmedizin: Karl Hochgatterer, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Arbeitsmedizin, sprach über „Arbeitsmedizin im Wandel“. Denise Branz (Industrie 4.0) thematisierte in ihrer Keynote „Arbeitswelt der Zukunft, Künstliche Intelligenz“ die vielfältigen Aspekte des technischen Wandels, der in nächster Zeit auf uns zukommen werde.
Im Anschluss diskutierten Thomas Königstorfer (TOG), Landespolizeidirektor Andreas Pilsl und Andreas Berger (Personalchef von Rosenbauer International) mit Judith Gabriel (Leitung AMD-Arbeitspsychologie) und Elisabeth Hagen (stv. Ärztliche Leiterin AMD) über Erfahrungen und zukünftige Anforderungen an Arbeitsmedizin und Arbeitspsychologie. Dabei wurde „der demografische Wandel und damit der Umgang mit älteren Mitarbeitenden in Unternehmen“ als größte Herausforderung erkannt.
Zum Abschluss skizzierte Günther Erhartmaier, Landesdirektor der Wiener Städtischen Versicherung und Vorstandsvorsitzender des AMD, die Wünsche und Erwartungen an die Arbeitsmedizin und Arbeitspsychologie für die nächsten Jahre.
204 Unternehmen mit 65.000 Mitarbeitern
Der Arbeitsmedizinische Dienst beschäftigt derzeit 70 Mitarbeiter – darunter Ärzte, Arbeitspsychologen, Chemiker, Physiotherapeutenn und weitere Fachkräfte. Insgesamt betreut der Dienst 204 Unternehmen mit 65.000 Arbeitnehmern in ganz Oberösterreich. Jährlich werden 7.500 Untersuchungen durchgeführt, mehr als 8.000 Impfungen verabreicht und 30.000 Proben analysiert“, wie es laut eigenen Angaben heißt.


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