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OÖ. Wer für eine angehörige Person eine 24-Stunden-Betreuung sucht, hat oft viele Fragen. Passt die Betreuungskraft zur Familie? Versteht sie die Bedürfnisse? Und wie funktioniert die Kommunikation, wenn Deutsch nicht die Muttersprache ist?

24-Stunden-Betreuung (Foto: iStock/AlexRaths)
24-Stunden-Betreuung (Foto: iStock/AlexRaths)

Tatsächlich kommen viele selbstständige Personenbetreuer aus anderen EU-Ländern. Sie verlassen für mehrere Wochen ihre Heimat und ihre Familien, um in Österreich Menschen zu unterstützen, die Hilfe im Alltag benötigen. Dabei investieren sie viel Zeit und Engagement, um Deutsch zu lernen und sich auf ihre Aufgabe vorzubereiten.

Kleine Gesten, die den Unterschied machen

Doch gute Betreuung hängt nicht von perfekter Grammatik ab. Viel wichtiger sind Aufmerksamkeit, Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit, auf Menschen einzugehen. Angehörige berichten oft von kleinen Gesten, die den Unterschied machen. Die betreuende Person kennt die Lieblingsspeise, bemerkt Veränderungen im Befinden und nimmt sich Zeit für Gespräche. Sie unterstützt Menschen dabei, möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung zu bleiben. Die Unterstützung wird dabei individuell an die Bedürfnisse der betreuten Person angepasst.

Wertschätzung für Personenbetreuer

Was dabei oft vergessen wird: Hinter jeder Betreuung steht ein Mensch, der selbst auf viel verzichtet. Viele verbringen Wochen fernab ihrer eigenen Familie, um für andere Familien da zu sein. Zudem sind sie in Österreich selbstständig und leisten einen wichtigen Beitrag für Gesellschaft und Wirtschaft. Vielleicht ist es deshalb an der Zeit, nicht nur über Betreuung zu sprechen, sondern auch über Wertschätzung.

Wer sich über die Möglichkeiten der 24-Stunden-Betreuung informieren möchte, findet Infos unter daheimbetreut.at oder im aktuellen Guide, der kostenlos bei der WKOÖ unter pb@wkooe.at oder unter 05 90909-4145 angefordert werden kann.


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