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LINZ. Seit 2021 hat sich auch in Linz das Projekt StoP (Stadtteile ohne Partnergewalt) etabliert. Das Projekt, das bereits mit dem Frauenpreis der Stadt Linz ausgezeichnet wurde, wird auch im kommenden Arbeitsjahr mit jeweils 25.000 Euro seitens des städtischen Frauen- sowie des Sozialressorts unterstützt. 

Karin Raab, Geschäftsführerin Frauenhaus Linz, mit Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Karin Leitner und Frauenstadträtin Eva Schobesberger (v. l.) (Foto: Stadt Linz/Regina Sturm)

Das Gewaltschutzprojekt StoP (Stadtteile ohne Partnergewalt) kann seine Arbeit in Linz auch im kommenden Jahr fortsetzen. Das Projekt des Frauenhauses Linz hat das Ziel, Gewalt gegen Frauen und Kinder bis hin zu Femiziden zu verhindern. 

„Jede dritte Frau zwischen 18 und 74 Jahren in Österreich hat laut Studie der Statistik Austria ab dem Alter von 15 Jahren körperliche und/oder sexuelle Gewalt erlebt. Frauenmorde sind die folgenschwerste Eskalation von patriarchalischen Mustern und von männlichem Besitz- und Anspruchsdenken. Wir müssen alles tun, was in unserer Macht steht, um dem zu begegnen. Das StoP-Projekt ist ein wichtiger, Gemeinwesen-orientierter Gewaltschutzansatz, den die Stadt Linz ressortübergreifend unterstützt. Ich bin daher sehr froh, dass wir durch unsere Unterstützung eine Fortführung in Linz absichern können“, so Frauen-Stadträtin Eva Schobesberger (Grüne).

„Hin- statt wegsehen“

„Gewaltschutz geht uns alle an. StoP zeigt, wie das in der Praxis funktioniert: Menschen werden befähigt, hin- statt wegzusehen, und helfen einander – mit Anlaufstellen direkt in den Stadtteilen, mit dem gemeinsamen Austausch bei Nachbarschafts- und Frauentischen und mit sichtbaren Zeichen im öffentlichen Raum wie den StoP-Bänken. Genau das braucht es, damit sich Frauen und Kinder in ihrem Stadtteil sicher fühlen. Deshalb stehen wir hinter StoP und setzen damit gemeinsam ein deutliches Zeichen für Linz“, betont auch Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Karin Leitner (SPÖ). 

Ein sichtbares Zeichen der Initiative sind auch die sogenannten StoP-Bänke, die an mehreren Standorten im Stadtgebiet aufgestellt wurden. Sie machen auf das Projekt und die Frauen-Helpline aufmerksam und sollen ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen im öffentlichen Raum setzen.

Mehr Infos: www.stop-partnergewalt.at/linz/

Hilfe für Gewaltbetroffene


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