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Sommerspiele: Sportliche Dienstreisen nach Tiflis und L. A. versprechen Höhepunkte

Reinhard Spitzer, 24.07.2015 07:29

OBERÖSTERREICH. Zwei internationale Großereignisse beschäftigen dieser Tage oberösterreichische Sommersportler. Schauplätze sind die georgische Hauptstadt Tiflis und die US-amerikanische Metropole Los Angeles.

Landesrat Michael Strugl verabschiedet die oberösterreichischen Athleten zu den Special Olympics. Foto: Land OÖ/Sandra Schauer

Auf einen großen Karrierehöhepunkt steuern 14 Oberösterreicher unter den rund 7000 Athleten aus 177 Nationen bei den Special Olympics World Summer Games von 25. Juli bis 2. August zu. Sportliche Auftritte bei den weltweit größten Spielen für Menschen mit geistiger oder Mehrfachbehinderung legen Fußballer Johannes Binder, Harald Sindhuber (Rad), die Leichtathleten Johanna Weber, Stefan Haslinger, Sebastian Bader, Barbara Schlechtmair, Markus Gründlinger, Tobias Steinböck (Powerlifting), Herbert Stephan Maier, Hannes Aichbauer (Reiten), die Schwimmer Anna Sophie Friedl und Sven Kilian-Schünemann sowie Birgit Oberreiter (Tischtennis) und Romana Ortmann (Bowling) hin.

Was die Medaillenausbeute betrifft, legten sich die 78 Österreicher in den 25 Sportarten die Latte für Los Angeles selbst sehr hoch. Vor vier Jahren in Athen standen unsere Frauen und Männer gleich 91 Mal auf dem Podium.

Halbes Dutzend in Übersee

Als Silbermedaillengewinnerin im Siebenkampf bei der U18-Weltmeisterschaft in Cali/Kolumbien tritt die erst 15-jährige gebürtige Kärntnerin Sarah Lagger von der Zehnkampf Union Linz beim Europäischen Jugend Sommer Festival (EYOF) von 26. Juli bis 1. August in Georgien an. Das sechsköpfige Team aus dem Land ob der Enns im 45 Sportler zählenden rotweißroten Aufgebot komplettieren Laggers Leichtathletikkollegin Patricia Madl (SU IGLA long life), die Schwimmer Alexander Trampitsch (SV Askö Steyr), Patrik Lenzeder und Franziska Ruttenstock (beide SV Vöcklabruck) und Judoka Aurora Steininger (UJZ Mühlviertel).

2300 Aktive aus 49 Ländern

Insgesamt 2300 Nachwuchsathleten aus 49 Nationen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren messen sich in neun Sportarten. „Unseren Athleten wünsche ich für Tiflis und Los Angeles alles Gute und drücke ihnen die Daumen, dass sie mit vielen Erfolgen, aber auch schönen Erlebnissen und wertvollen Wettkampferfahrungen heimkehren“, so Wirtschafts- und Sportlandesrat Michael Strugl bei der Verabschiedung der Aktiven.


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