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Sportland Oberösterreich: Eine Vision, acht Handlungsfelder und 35 Maßnahmenpakete bis 2025

Reinhard Spitzer, 21.02.2016 10:46

Mit Jahresbeginn 2015 fiel der Startschuss zur neuen „Sportstrategie Oberösterreich 2025“. Jetzt liegt wie geplant jenes umfassende Papier auf dem Tisch, das Fachleute gemeinsam erarbeiteten und das Ausrichtung sowie Tempo des Sports im Land ob der Enns in nächster Zukunft vorgibt.

Strategen: Franz Schiefermair, Herbert Offenberger, Michael Strugl, Gerhard Götschhofer, Fritz Hochmair, Gerhard Rumets- hofer und die Schweizer Beraterin Gabriele Madlehner, Begleiterin der Sportstrategie OÖ 2025 (v. l.) Foto: Land OÖ/Grilnberger

„Mehr als 150 Personen waren in unterschiedlicher Form an der Erstellung beteiligt. Die Sportstrategie basiert somit auf einer ganz starken Breite. Ein bemerkenswerter Prozess“, bedankt sich Ideengeber Michael Strugl als Landesrat für Wirtschaft- und Sport „ausdrücklich bei allen Dach- und Fachverbänden, Sportlerinnen und Sportlern sowie Expertinnen und Experten, die ein ganzes Jahr lang an der Erstellung mitwirkten“.

Schweizerin brachte sich ein

Leiter des intensiven Prozesses war Landessportdirektor Gerhard Rumetshofer mit seinem Team, begleitet und betreut von der externen Beraterin Gabriele Madlener aus der Schweiz. Tragende Rollen besonders aus Sicht der Verbände spielten die Landespräsidenten Gerhard Götschhofer (Fußball), aktuell Vorsitzender des Fachratsausschusses, Franz Schiefermair (Sportunion), Fritz Hochmair (Askö) und Herbert Offenberger (ASVÖ).

Interesse von vielen Seiten

Mit der Sportstrategie Oberösterreich 2025 wurde ein starkes Zukunftspaket geschnürt, das bereits auf großes Interesse auf Bundesebene und in anderen Bundesländern stößt. Der Stufenaufbau gliedert sich in eine Vision, fünf Gestaltungsprinzipien, acht Handlungsfelder, 35 Maßnahmenpakete und 150 Einzelmaßnahmen.

Als Gestaltungsprinzipien wurden vernetzen und beteiligen, vereinfachen und deregulieren, Nachwuchsarbeit stärken und Trainerarbeit forcieren, Bewegungsoffensive im Breitensport und Qualitätsoffensive im Spitzensport sowie Internationalisierung formuliert. „In den Köpfen der Oberösterreicher wollen wir nachhaltig eine starke Sport- und Bewegungskultur verankern sowie die besondere Bedeutung und den Stellenwert des Sports für alle Bereiche der Gesellschaft verdeutlichen“, erklärt Strugl.

Acht Felder zu bearbeiten

Das hoffentlich auf Dauer belastbare Fundament für die Strategie Sportland Oberösterreich 2025 setzt sich aus acht Handlungsfeldern zusammen. Der bereits angesprochene gesellschaftliche Stellenwert des Sports steht wohl ohnehin über allem, weil ohne wirkliche Akzeptanz in der breiten Bevölkerung auch das beste Konzept gar nicht greifen kann. Dazu sollen effizientere Strukturen in der Organisation gelebt und die Internationalisierung des Sports in Oberösterreich entscheidend voran getrieben werden. Die weiteren Handlungsfelder sind eine intensive und stetige Sportentwicklung, der Breiten-, Schul- und Gesundheits- beziehungsweise Nachwuchs-, Leistungs- und Spitzensport, ein verbessertes Förder- und Subventionsmanagement sowie das in beide Richtungen fruchtbare Zusammenspiel zwischen Sport und Wirtschaft.

Starke Partner einbinden

Gerade was die Internationalisierung betrifft, finden sich tatsächlich starke Ansätze im Strategiepapier. Beispielsweise soll verstärkt die gezielte Einbindung und Nutzung starker Partner wie Außenwirtschaftscenter, Exportfirmen oder das Netzwerk der Auslandsoberösterreicher vorangetrieben werden. Nationale oder internationale Trainingslager, beispielsweise im Fußball, sollen auch eine sportliche, wirtschaftliche und touristische Nachhaltigkeitsprüfung bestehen. www.sportland-ooe.at


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