Pasching/LASK spielt für Blau-Weiß und fertigt Hartberg gnadenlos ab
LINZ/PASCHING/OEDT. Aufsteiger ATSV Stadl-Paura bleibt für Titelfavorit FC Blau-Weiß ein besonders unangenehmer Gegner. Nach dem 2:2-Auswärtsremis in der Regionalliga-Hinrunde setzte es für die Linzer jetzt eine 0:1-Heimpleite.

Bei der ersten großen Torchance nach Markovic-Traumpass scheiterte Yusuf Otubanjo vor 1000 Fans an Gästetorhüter Andreas Michl. Bei der besten Stadlinger Szene vor der Pause knallten Pascal Hofstätter und Robert Pervan innerhalb weniger Sekunden das Spielgerät an die Gehäuseumrandung. Willi Wahlmüller erlebte das nicht von der Betreuerbank mit. Schiedsrichter Stefan Ebner verwies den Blau-Weißen-Cheftrainer von eben dort, kurz vor der Pause ereilte dieses Schicksal auch Sportchef David Wimleitner.
Bundesligalizenz liegt vor
Nachdem Ante Anic Mitte der zweiten Hälfte für die Linzer an Aluminium scheiterte, holten die Gäste aus einem Konter zum entscheidenden Schlag aus. Eine starke Kombination über Edvin Hodzic und Dominik Stadlbauer schloss Bojan Mustecic zum einzigen Treffer im Spiel ab. Wegen Beleidigung sah der ausgewechselte Kevin Vaschauner in der Nachspielzeit ebenfalls Rot. „Gegen die sehr gute Stadlinger Mannschaft haben wir uns auch im Herbst schon schwer getan. Wieder schafften wir es nicht, spielerische Akzente in der Offensive zu setzen und die Partie für uns zu entscheiden“, gibt Kapitän Florian Maier nach der zweiten Niederlage im 13. Saison-Heimspiel zu.
Positiv endete für Blau-Weiß das Bundesliga-Lizenzierungsverfahren. „Wir bereiteten uns sehr gut vor und gingen davon aus“, bestätigt Präsident Hermann Schellmann nach Übermittlung der erfreulichen Botschaft. Also entscheidet sich ausschließlich sportlich, ob es die Rückkehr in den Profifußball spielt.
Famose Spielgemeinschaft
Dank FC Pasching/LASK Juniors hat Blau-Weiß im Titelrennen jetzt wieder bessere Karten als nach dem Match gegen Stadl-Paura. Die Spielgemeinschaft sorgte für die wohl größte Überraschung in der laufenden Meisterschaft und fertigte den Zweiten Hartberg gleich mit 7:0 ab. „Die Spieler setzten um, was wir uns vorgenommen haben. Die wichtigsten Tore erzielten wir unmittelbar vor und nach der Pause“, blickt Coach Ronald Brunmayr auf den denkwürdigen Nachmittag im Paschinger Waldstadion zurück. Jeweils per Doppelpack netzten Tobias Pellegrini und Thomas Mayer ein.
Sieg nach Enttäuschungen
Nach nur einem mageren Punkt aus drei Spielen in die Erfolgsspur kehrte Oberösterreich-Ligist Askö TEKAEF Donau Linz zurück. Den 3:0-Heimerfolg über Tabellenschlusslicht SV Sierning fixierten Kevin Brungraber, Michael Reisinger und Max Limberger mit ihren Treffern innerhalb von nur zwölf Minuten in Hälfte eins. „Endlich ist es uns wieder einmal gelungen, eine spielerische Dominanz in Tore umzumünzen. Nach einigen Enttäuschungen tut dieser Sieg richtig gut“, atmet Donau-Trainer Andreas Gahleitner durch.
Ebenfalls den ersten vollen Erfolg nach drei vergeblichen Versuchen spielte SU Edelweiß ein. Nedim Duric (2), Ralf Fluch und Akif Imamovic trafen für die Linzer beim 4:3-Auswärtssieg gegen SC Marchtrenk.
Alles spielte für Askö Oedt
Bereits neun Zähler Vorsprung auf den ersten Verfolger hat Askö Oedt nach dem 2:1 bei Rohrbach/Berg in der Landesliga Ost. Bestplatziertes Linzer Team in dieser Spielklasse ist Admira. Den vierten Rückrundensieg feierte der SK gegen Aufsteiger Garsten. Einen Doppelpack zum 3:0 steuerte Leon Sokrat bei.


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