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Die Bronzemedaille im Damen-Einzelbewerb eroberte Österreichs regierende Staatsmeisterin Manuela Hoflehner (Kendo Linz) beim hervorragend besetzten Internationalen Hungary Cup.

Manuela Hoflehner (r.) im Halbfinale gegen die Griechin Asteria Akila Foto: Kendo Linz
Manuela Hoflehner (r.) im Halbfinale gegen die Griechin Asteria Akila Foto: Kendo Linz

Ihre Pool-Kämpfe bewältigte die 32-Jährige mit Bravour, hauteng ging es jedoch im Viertelfinale gegen die Tschechin Paula Stepanova zu. Erst in der Verlängerung gelang Hoflehner der entscheidende Punkt zum Aufstieg in die Vorschlussrunde. Gegen die spätere Siegerin Asteria Akila aus Griechenland war freilich kein Kraut gewachsen. „Ich rechnete nicht damit, überhaupt so weit zu kommen. Gegen Topathletinnen aus Polen, Tschechien, Ungarn, Belgien oder eben Griechenland kann man auch ganz schnell draußen sein“, nimmt Hoflehner ihre Niederlage sportlich.

Nachwuchsförderung

Mit einer Niederlage gegen Griechenland Endstation war für die Linzer im Teambewerb-Viertelfinale. Obwohl im Sinne der Nachwuchsförderung der erst 16-jährige Jan Roithmair aufgestellt wurde, reichte es bis dahin zu Siegen gegen Formationen aus Rumänien und Wien. „Um möglichst weit zu kommen, sind Teamgeist und Einsatz jedes Athleten gefragt, nicht die Stärke des Einzelnen“, rückt Hoflehner das Teamergebnis ins rechte Licht.

Auf die Matte in der ungarischen Hauptstadt Budapest wagten sich 188 Kämpfer aus 21 Nationen.

Baumwolldress im Sommer

Um in der Erfolgsspur zu bleiben, trainieren die Linzer Kendo-Athleten im Sommer durch – gut eingepackt in ihren Baumwollanzügen bei Temperaturen jenseits der 30-Grad-Celsius-Marke. www.kendolinz.org


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