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LINZ/LEONDING/PASCHING/TRAUN. Zwei Mal lag FC Pasching/LASK Juniors im Oberösterreich-Heimderby der Regionalliga Mitte gegen Vorwärts Steyr voran, musste aber dennoch eine bittere 2:3-Niederlage schlucken.

Manuel Kerhe (r.) zog mit FC Pasching/LASK Juniors im Heimderby gegen Vorwärts Steyr (l. Alexander Staudecker) mit 2:3 den Kürzeren. Foto: Meier

Mit bundesligaerfahrenen Spielern wie Manuel Kerhe, Thomas Mayer oder Maximilian Ullmann waren die Gastgeber nominell bestens aufgestellt und gingen bereits in der fünften Minute durch Elvis Huskic programmgemäß in Führung. Vom Anstoß weg glich Josip Martinovic aus, noch vor der Pause stellte Felipe Dorta die alte Rangordnung wieder her. Martinovic mit seinem zweiten Treffer im Spiel und Ex-Donau-Kicker Nicolas Wimmer schossen die Truppe von Trainer Gerald Scheiblehner noch zum überraschenden Sieg.

Bei Vizemeister Hartberg gastiert Pasching/LASK am Freitag, 9. September (19 Uhr).

Im Glück des Tüchtigen

Neuer Tabellenführer in der Oberösterreich-Liga ist Askö Donau. Bei den Schallerbacher „Badkickern“ verschliefen die Linzer den Start und gerieten bereits in Minute vier durch Martin Hegedüs in Rückstand. Derart wachgerüttelt, traf Marjan Gamsjäger zum Einstand (13.). Als sich immer mehr eine Punkteteilung abzeichnete, machte Oliver Affenzeller mit seinem bereits dritten Treffer in der neuen Meisterschaft alles klar für die Kleinmünchner (86.). „Das Chancenverhältnis war ausgeglichen, aber wir machten mehr für das Spiel. Die Partie nahm ein für uns glückliches Ende“, gibt Donau-Cheftrainer Andreas Gahleitner zu.

Keinen Sieger brachte das Duell SU Edelweiß Linz gegen die Bad Ischler „Kaiserjäger“. Ivica Jurinovic traf für die Stumpf-Elf zum frühen 1:0. Eine Viertelstunde vor Schluss glich Stefan Gassenbauer zum Endstand aus. „Eine unterhaltsame Partie von beiden Seiten. Mit dem Unentschieden können wir leben, weil auch die Ischler wirklich stark spielten. Beide Torhüter waren in Topform und hielten sensationell“, findet Edelweiß-Sportchef Dieter „Didi“ Mirnegg lobende Worte für seinen Schlussmann Stefan Singer und dessen Gegenüber Manuel Althuber.

Zwei Tore in Nachspielzeit

Leer ging Aufsteiger Askö Oedt bei dem „Kremstalrapidlern“ von Grün-Weiß Micheldorf aus. Die 2:1-Gastgeberführung glich Gernot Falkner in der Nachspielzeit per Freistoß zum vermeintlichen Remis aus. Sekunden vor dem Ende bewies auch Demir Burak seine Macht über den ruhenden Ball und schoss Oedt noch in die erste Saisonniederlage. Wegen einer äußerst umstrittenen Aktion in der ersten Hälfte, Schiedsrichter Manuel Undesser entschied auf Freistoß anstatt Tor für die Gäste, kündigte Sektionsleiter Andreas Hofmann Protest an. „Obwohl ich das eigentlich nie tun wollte.“

5. Runde (9./10. 9.): Donau – Micheldorf (Fr., 19), Wallern – Edelweiß (19.30) und Oedt – Vöcklamarkt (Sa., 16)

SKM weiter an der Spitze

Weiter von der Tabellenspitze lacht Landesligist SK St. Magdalena. Einen Tag nach dem 45. Geburtstag von Trainer Gerhard Lindinger trafen Rajko Vujanovic und Thomas Altmann beim 2:0 gegen Naarn. „Wir waren überzeugend und haben verdient gewonnen“, bedankt sich der Jubilar für das Geschenk.

Mit einem Doppelpack für Doppl-Hart 74 glänzte Attila Szili beim 3:2-Heimsieg des Aufsteigers gegen Sierning.

Wie drei weiteren Klubs noch kein Saisonsieg gelang Admira – 1:2 daheim gegen Rohrbach/Berg. Leon Sokrat glich für die Linzer zwischenzeitlich aus.


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