Sky Go Erste Liga: Blau-weißer "Trainereffekt"
LINZ. Einen Einstand nach Maß als Neo-Trainer von Blau-Weiß feierte Klaus Schmidt. Die Linzer besiegten Mitaufsteiger Horn 1:0 und sind erstmals nach zehn Runden nicht mehr Tabellenschlusslicht.

„Die Mannschaft ist engagiert aufgetreten und wollte unbedingt gewinnen. Einiges ist uns gelungen, viel haben wir noch zu tun“, gibt der 48-jährige gebürtige Steirer nach dem zweiten vollen Saisonerfolg zu.
Verdiente drei Punkte
Die erste Chance im Spiel vor der schütteren Kulisse von nur knapp mehr als 900 Fans vergaben die Waldviertler durch Kevin Tweneboa Tano. Dann kamen die „Königsblauen“ immer besser ins Spiel und holten schließlich zum entscheidenden Schlag aus. Nach einem Lochpass von Rene Renner schob Thomas Hinum Gästetorhüter Shuichi Gonda den Ball zwischen die Beine (59.). „Ab der ersten Sekunde hat man an unserer Körpersprache gesehen, dass wir die drei Punkte wollten. Das ist uns gelungen, wir haben verdient gewonnen“, war der Goldtorschütze einmal mehr ein Stabilitätsfaktor im blau-weißen Mittelfeld.
Drei Runden sieglos
Einen Durchhänger hat Titelanwärter LASK. Nach der 1:2-Niederlage bei Wacker Innsbruck, den Ehrentreffer erzielte Innenverteidiger Felix Luckeneder in der Nachspielzeit, und nur einem mageren Punkt aus den vergangenen drei Runden finden sich die Schwarz-Weißen nicht mehr auf Tabellenrang zwei hinter Liefering, der zum Aufstieg berechtigt. Auf dem steht Austria Lustenau nach einem 1:0-Erfolg in Kapfenberg.
Dienstag, 18. Oktober (18.30 Uhr): LASK - Wiener Neustadt und Austria Lustenau - Blau-Weiß


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