Kendo: Trainerin legte mit Silber vor, Schützling lieferte Bronze nach
Zwei Medaillen eroberten Kämpfer von KendoLinz bei der international bestens besetzten „Bergiselschlacht“ im Olympiazentrum Innsbruck.

Bis ins Finale der Dan-Kategorie schaffte es Manuela Hoflehner. Nach souveränen Vorrundenvorstellungen und Erfolgen über den Mazedonier Dimce Panov und Marco Tinner aus der Schweiz bekam es die Linzerin im Kampf um Gold mit ihrem langjährigen österreichischen Nationalteamkollegen Patrick Wonschak zu tun. Der Grazer entschied das Duell auf Augenhöhe erst in der Verlängerung für sich.
Rang drei im ersten Versuch
Eine starke Premiere nach erst einem Jahr Erfahrung in dieser Sportart legte Hoflehners Klubkollege Bernhard Humer hin. Bei seinem ersten Wettkampf in der japanischen Schwertkampfkunst überhaupt schlug sich der 31-Jährige aus der Gemeinde Bruck-Waasen im Bezirk Grieskirchen bis in die Vorschlussrunde durch, wo er sich dem Schweizer Florian Schmidinger geschlagen geben musste. „Humers Erfolg lässt auf eine blühende Zukunft hoffen“, ist Manuela Hoflehner überzeugt. Humer gibt die Blumen an seine Trainerin zurück. „In unserem Verein wird man als Anfänger sofort abgeholt und voll in das Geschehen eingebunden.“ Warum muss es ausgerechnet Kendo sein? „Kendo fordert den Menschen nicht nur in körperlicher Hinsicht, sondern ist vor allem auch eine Kopfsache. Diese Kombination macht Spaß.“
Anfänge vor 15 Jahren
Mit der Kampfkunst Kendo in Oberösterreichs Landeshauptstadt aktiv ist der Verein KendoLinz seit 2001. Elf Jahre später kam Iaido dazu. Eine jener Formen, in denen die Schwertkunst der japanischen Samurai weiterbesteht. www.kendolinz.org


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