Tischtennis: Die Baustellen des Hans Friedinger
LINZ/KATSDORF. Auf zwei Hochzeiten tanzt ab sofort ÖTTV-Präsident Hans Friedinger. Weil Fritz Svobodas Rücktrittsgesuch vom Posten des Sportdirektors bei der Präsidiumssitzung in Linz einstimmig angenommen wurde, übernimmt der Katsdorfer interimistisch auch diese Funktion.

„Friedinger und ich haben zu unterschiedliche Ansichten. Weil er als Präsident bis Olympia 2020 in Tokio weitermachen will, zog ich die Konsequenzen“, äußerte Svoboda in einem offenen Brief.
„Chance zur Veränderung“
Friedingers Trennungsschmerz hält sich in Grenzen. „Wir ergreifen jetzt die Chance zur Veränderung und setzen offensiv unsere Vorstellungen von einer erfolgreichen Zukunft um“, lässt der 75-Jährige verlauten.
Einen ersten Schritt tat das Präsidium bereits. „In Zukunft gibt es einen für den Spitzensport zuständigen Vizepräsidenten und einen weiteren hauptberuflichen Sportdirektor“, erklärt Friedinger, dem alles andere als ruhige Weihnachtsfeiertage bevor stehen. Der Mühlviertler muss auf Personalsuche gehen, dazu stehen EM-Qualifikationsspiele auf oberösterreichischem Parkett an. Die Herren treffen auf Ungarn (24. 1. in Waizenkirchen), die Damen auf Wales (26. 1., Katsdorf). Dritte Baustelle ist die Akademie in Schwechat. Weil Ex-Weltmeister Werner Schlager ausstieg, springt der ÖTTV für vorerst sechs Monate ein.


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