Fußball: LASK spielt wieder ganz oben mit, Mannschaft kennt den Plan genau
LINZ/PASCHING. Gegen den FC Flyeralarm Admira Wacker Mödling (Sa., 22. Juli, 18.30, TGW Arena Pasching) startet der LASK in die erste Bundesligasaison seit dem Abstieg 2011. Im Tips-Interview blickt Cheftrainer Oliver Glasner auf zwei schwarz-weiße Jahre zurück und konkretisiert die Pläne bis 2019.

Tips: Der Auftritt im ÖFB-Cup (siehe Seite 35, Anm.) war das erste Pflichtspiel nach intensiver Vorbereitung. Ist der LASK auch für die Punktejagd gerüstet?
Glasner: Mit der Qualität und dem erledigten Pensum bin ich hoch zufrieden und die Entwicklung der Mannschaft stimmt mich sehr positiv. Die neuen Spieler fügten sich bestens ein und auch der Teamgeist ist hervorragend, obwohl einige Verletzungen (unter anderen Alexander Riemann, Paulo Otávio, Marko Raguz, Anm.) das Bild trübten. Außerdem sind wir in Summe noch einen Schuss professioneller geworden.
Tips: Wo sehen Sie die größten Stärken Ihrer Mannschaft?
Glasner: Der Stamm rund um dreizehn, vierzehn Spieler ist seit zwei Jahren zusammen. Sie kennen unseren Plan besonders gut und entwickeln mit den Zugängen bekannte und neue Automatismen. Die Burschen haben unseren Spirit verinnerlicht. Insgesamt sind wir noch weniger auszurechnen als vergangene Saison. Daran haben auch Thomas Goiginger, der seine Qualitäten vor allem in Eins-gegen Eins-Situationen sowie als Torschütze und Vorbereiter hat, und Marko Raguz ihren Anteil. Zusätzliches Potenzial sehe ich bei Rajko Rep.
Tips: Zwischen den Heimspielen gegen Admira, St. Pölten, Altach und Sturm Graz stehen Dienstreisen zu Meister Salzburg sowie Austria und Rapid Wien an. Wie will der LASK diese harten Nüsse knacken?
Glasner: Bei uns denkt niemand auch nur ansatzweise daran, dass die Partie beispielsweise gegen die Admira ohnehin nur mit einem Sieg für uns enden kann, auch wenn wir fest daran glauben. Der kommende Gegner ist immer der schwierigste und auf den konzentrieren wir uns. Selbstläufer wird es in der Bundesliga keine geben.
Tips: Den Klassenerhalt wird der LASK schaffen. Wer steigt am Ende der Saison aus der Sky Go Ersten Liga auf?
Glasner: Ich rechne mit der SV Ried und Wacker Innsbruck. Beide Klubs haben sportlich und infrastrukturell fundierte Möglichkeiten, in der höchsten Liga eine gute Rolle zu spielen. Überraschungen freilich sind immer möglich.
Tips: Erkennen Sie vor Ihrem dritten Jahr als Cheftrainer beim LASK erste Abnützungserscheinungen?
Glasner: Überhaupt nicht. Jeden Tag fahre ich vom Innviertel mit viel Freude nach Pasching, um mit Menschen zu arbeiten, die mit aller Kraft an einem Strang ziehen. In dieser Tonart kann und wird es weitergehen.
Tips: Herzlichen Dank für das offene Gespräch.


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