Faustball: Zwei große Sieger nach Linzer Derby
Mit zwei Klubs ist Oberösterreichs Landeshauptstadt im Meister Play Off der ersten Herrenfaustball-Bundesliga vertreten. In der letzten Grunddurchgangsrunde lieferten sich FBC ABAU Linz Urfahr und DSG UKJ Froschberg ein brandheißes Duell.

Im ersten Aufeinandertreffen nach 22 Jahren vor mehr als 500 Fans auf der Anlage des Askö Bewegungscenters sorgte vorerst der krasse Außenseiter für Furore. Mit dem erst 16-jährigen Bundesliga-Debütanten Thomas Reingruber in der Startformation zeigten sich die von Trainer Bernhard Himmelbauer taktisch perfekt eingestellten Froschberger von ihrer besten Seite und schossen eine 3:1-Satzführung heraus.
Nachwuchs kann bestehen
Die ganz große Überraschung spielte sich am Ende aber doch nicht ab. Im fünften Durchgang 9:6 voran, musste sich der Aufsteiger, Froschberg mischt nach mehr als zwei Jahrzehnten wieder in Österreichs höchster Spielklasse mit, der favorisierten Legionärstruppe noch 3:4 geschlagen geben. „Wir haben gesehen, dass auch eine Mannschaft mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs erfolgreich sein kann“, kommentiert Kapitän Valentin Weber den Einzug in das Meister Play Off, das ab April 2018 über die Bühne geht.
Auch Bozen dabei
Neben FBC ABAU Linz Urfahr und Froschberg qualifizierten sich auch Grunddurchgangssieger Sportunion Compact Freistadt, der Dritte Union Tigers Vöcklabruck sowie UFG Sparkasse Grieskirchen/Pötting und der SSV Bozen für die im Titelrennen vorentscheidende Rückrunde der besten Sechs.


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