Volleyball: Wildkatzen nur einen Hauch bissiger
Von der Tabellenspitze verabschieden mussten sich die Bundesligadamen von Askö Linz-Steg. Nach vier Siegen in Serie setzte es eine 0:3-Niederlage beim neuen Spitzenreiter Wildcats Klagenfurt.

Das Ergebnis spiegelt nicht die wahren Kräfteverhältnisse in einer sehr engen Partie wider. Am Ende gaben nur sieben Punkte den Ausschlag zugunsten der Kärntnerinnen (25:23, 25:22, 27:25), die mit drei Matchbällen nichts anzufangen wussten und erst den vierten verwerteten.
Statistik spricht Klartext
Dass die Linzerinnen nicht das bessere Ende für sich hatten, lässt sich vor allem an zwei statistischen Werten festmachen. Klagenfurt war am Block (10:4) und am Service (8:4) klar besser, was auch Roland Schwab nicht verborgen blieb. „In den entscheidenden Phasen machte das den Unterschied und war der Schlüssel zum Erfolg“, forderte der Cheftrainer schon vor dem Gipfeltreffen von seinen Spielerinnen, „die Chancen gegen bessere Teams zu verwerten“. Wovon diesmal in den ersten zwei Durchgängen nicht die Rede sein konnte, wo die Askö-Ladies gegen Ende jeweils zwei Punkte Vorsprung nicht in einen Satzgewinn ummünzen konnten.
„Richtige Schlüsse ziehen“
Beinbruch ist für Schwab die erste Saisonpleite keiner. „Niederlagen sind natürlich unerfreulich. Fehler bieten aber auch die Chance, richtige Schlüsse zu ziehen und neue Ansatzpunkte zu finden.“
Heimschlager gegen Graz
Als nächsten Höhepunkt hat Askö Linz-Steg auf heimischem Parkett die Neuauflage des vorjährigen Vorschlussrundenduells gegen den aktuellen Tabellenvierten UVC Holding Graz zu bieten (Fr., 10. 11., 19.30 Uhr, Georg von Peuerbach-Gymnasium).


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