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OÖ. Besonders erfolgreich verlief das ausklingende 2018 für das Sportland Oberösterreich. Die politisch Verantwortlichen sprachen im Rahmen ihrer Jahresbilanz aber nicht nur athletische Gesichtspunkte an.

Der designierte Landesrat Markus Achleitner, die mehrfache EM-Medaillengewinnerin Sofia Polcanova (TT), Landeshauptmann Thomas Stelzer, YOG-Siegerin Sandra Lettner (Klettern), WM-Medaillengewinnerin Bettina Plank (Karate), Sportreferent Landeshauptmann-Stv. Michael Strugl und Wolfgang Adler (Landestrainer Leichtathletik) Foto: Plohe

Nach knapp zwei Jahren Bauzeit wurde das Olympiazentrum Oberösterreich mit dem Fechtzentrum auf der Linzer Gugl am 15. Juni eröffnet. Insgesamt neun Millionen Euro investierte das Land Oberösterreich in den Aus- und Umbau, um den Aktiven eine ausgezeichnete Betreuung und optimale Basis für Erfolg zu schaffen.

Sechs zentrale Aufgaben

In den Kernbereichen Sportmedizin, Sportwissenschaft & Biomechanik, Physiotherapie & Massage, Sportpsychologie sowie Ernährungs- und Karriereberatung nutzen die rund 110 weiblichen und männlichen Kaderathleten des Olympiamodells Angebote und Betreuung der Experten. Außerdem trainieren wöchentlich rund 200 Schüler des Talentezentrums OÖ (BORG und HAS für Leistungssport, Talente-Unterstufenmodell im Georg von Peuerbach-Gymnasium) und der Fußballakademie auf der Gugl.

Olympia- und Landessportzentrum bieten auch dem Heeres-Leistungssportzentrum und der Bundessportakademie entsprechend gute Trainingsmöglichkeiten und ausreichend Platz für Kurse und Ausbildungen.

Viele grandiose Leistungen

Die sportlichen Aushändeschilder aus dem Land ob der Enns bedankten sich für das politische Engagement auch 2018 auf ihre Weise – mit Erfolgen auf internationaler und rotweißroter Ebene. Zu Buche standen Ende November 26 Medaillen bei Weltmeisterschaften (7/7/12), 16 bei Titelkämpfen auf dem europäischen Kontinent (3/6/7) sowie drei Podestplätze bei Olympischen Jugendspielen (1/0/2) und 163 Staatsmeistertitel.

Millionen für Infrastruktur

Dass weiter Geld in die Hand zu nehmen ist, um auf Ballhöhe zu bleiben, ist allen Verantwortlichen voll bewusst. 12,5 Millionen sind für das Sportressort im Voranschlag des Landes für 2019 budgetiert. Davon werden wie heuer 700.000 Euro für das Landessportzentrum aufgewendet (Gebäudemanagement und laufender Betrieb).

Breit aufgestellte Förderung

Der Löwenanteil des Budgets fließt auch 2019 in Infrastruktur und Sportstättenbau. Mehr als fünf Millionen werden in diesem Bereich investiert. Weitere große Brocken sind die Vereins- und Veranstaltungsförderung (2,5 Millionen), die Förderung der Dach- und Fachverbände (2,1) und die allgemeine Sportförderung mit Olympiazentrum (1,8 Millionen). „Innovation ist für ein modernes Sportland ein entscheidender Zukunftsfaktor. Wir wollen eine nachhaltige Sportentwicklung fördern und ein flächendeckendes Bewegungsangebot für die oberösterreichische Bevölkerung zur Verfügung stellen“, betonen Landeshauptmann Thomas Stelzer und der scheidende Sportreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Michael Strugl. Daher fließen in diesem Sinn ausreichend und zielgerichtet Mittel in infrastrukturelle Maßnahmen, um den Sport in unserem Bundesland weiter zu stärken. „2018 wurde in Oberösterreich für insgesamt 174 Projekte in Vereinen und Gemeinden eine Sportförderung von rund 5,5 Millionen ausbezahlt und damit ein Gesamtvolumen von rund 22 Millionen Euro mitfinanziert“, informiert Sportreferent Strugl. Für 2019, 2020 und 2021 sind bereits wieder 87 Projekte geprüft und zugesagt, 76 sind derzeit im Sportressort in Beratung, Abstimmung und Prüfung.

Um Plätze für Olympia 2020

Weltweit viel beachtetes Großereignis kommendes Jahr in Oberösterreich ist die Ruder-WM auf der Regattastrecke Linz-Ottensheim von 25. August bis 1. September. Rund 1.400 Teilnehmer aus 70 Nationen in mehr als 500 Booten kämpfen nicht nur um Medaillen, sondern rittern sich auch um heiß begehrte Quotenplätze für die Olympischen Sommerspiele 2020 in Tokio.

Erstmals kommt damit 2019 in Oberösterreich eine Weltmeisterschaft in einer olympischen Sommersportart zur Austragung.

Basis für erfolgreiche Spitze

Seit Jahren besonderen Stellenwert genießt die Nachwuchsförderung als Basis für eine erfolgreiche Spitze. „Mehr als 200.000 Ehrenamtliche, davon 60.000 gewählte Frauen und Männer als Funktionäre, unterstützen die jungen Aktiven auf ihrem Weg, führen die Vereine und Verbände. Für dieses Engagement und diesen Einsatz möchten wir ein großes Danke sagen“, betonen Stelzer und Strugl unisono.

https://www.sportland-ooe.at/


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