Faszinierendes Sportjahr 2018
OÖ. Für glanzvolle Höhepunkte auf internationaler und rotweißroter Ebene sorgten 2018 weibliche und männliche Athleten aus dem Sportland Oberösterreich.

Im bereits 33. Anlauf den ersten Mühlviertler Heimsieg brachte die von Tips präsentierte Internationale Jännerrallye. Vor 80.000 Zuschauern kamen Johannes Keferböck aus Pregarten und Beifahrer Hannes Gründlinger (Ford Fiesta R5) nach 16 Sonderprüfungen als Sieger ins Ziel. Dahinter reihten sich Keferböcks Markenkollege Gerhard Aigner aus Vorchdorf mit Marco Hübler und das drittplatzierte deutsche Duo Hermann Gaßner/Lena Öttl (Mitshubishi EVO X) ein.
Sternstunde für KTM-Biker
Nur wenige Tage später sorgte Matthias Walkner für eine motorsportliche Sternstunde. Als erster Österreicher gewann der 32-jährige KTM-Werkspilot und Freund von Skistar Marcel Hirscher die Motorrad-Wertung bei der Rallye Dakar. Bis ins Ziel waren 8.276 beinharte Kilometer durch Peru, Bolivien und Argentinien zu bewältigen.
Premiere im Skizirkus
Seine ersten Weltcupsiege im alpinen Skizirkus feierte Vincent Kriechmayr aus Gramastetten in der Saison 2017/18. Nach dem Super-G im US-amerikanischen Beaver Creek gewann der 27-Jährige aus den Reihen der Energie AG Sportfamilie auch jenen im schwedischen Are und am selben Schauplatz die Abfahrt.
EM-Dritter in Berlin
Den größten Erfolg seiner Karriere feierte Diskuswerfer Lukas Weißhaidinger bei der EM in Berlin. Als Bronzemedaillengewinner musste sich der 26-jährige Junioren-Europameister von 2011 aus Taufkirchen an der Pram im Bezirk Schärding am 8. August nur Sieger Andrius Gutzius aus Litauen und dem Daniel Stahl (SWE) geschlagen geben. Ende November wurde Weißhaidinger zu Oberösterreichs Sportler des Jahres gekürt.
Drei Medaillen in Spanien
Ebenfalls erste Wahl bei der großen Leserschaft der OÖNachrichten sowie einer Expertenjury, die wieder das letzte Wort sprach, waren Tischtennis-Ass Sofia Polcanova von LINZ AG Froschberg und der groß aufspielende Fußball-Bundesligist LASK. Während sich die 24-jährige Polcanova als aktuelle Nummer eins der Europarangliste bei der Kontinentalmeisterschaft im spanischen Alicante zwei Silber- und eine Bronzemedaille um den Hals hängen ließ, tanzten die schwarz-weißen Kicker erfolgreich auf Hochzeiten in der UEFA Europa League und in nationalen Bewerben.
Begeisterte Fußballfans
In der Europa League Qualifikation schoss die Mannschaft von Trainer Oliver Glasner den norwegischen Vertreter Lilleström mit 4:0 und 2:1 aus dem Bewerb. Gegen den türkischen Spitzenklub Besiktas Istanbul verlor der LASK das Hinspiel auswärts 0:1 und lag im Retourmatch auf der Linzer Gugl nach grandioser Leistung sowie Toren von Joao Victor und Dominik Frieser vor 13.900 Fans lange auf Aufstiegskurs. Das bittere Aus besiegelte ein Treffer von Negredo in der Nachspielzeit. Die schwarz-weiße Moral litt darunter freilich nicht allzu lange. In der Folge feierte der LASK sechs Pflichtspielsiege in Serie, darunter gegen Rapid und Austria.
Eine famose Herbstmeisterschaft spielte auch Zweitligist Blau-Weiß Linz. Die Mannschaft von Coach Thomas Sageder überwintert mit drei Punkten Rückstand auf „Winterkönig“ Wattens auf Tabellenplatz zwei.


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