Cup: Aus nach Elfmeterschießen
LINZ/PASCHING. Zum sechsten Mal nach 1963, 1965, 1967, 1970 und 1999 in ein österreichisches Cupfinale wollte der LASK einziehen. Im Vorschlussrundenduell gegen Rekordmeister Rapid Wien zogen die Schwarz-Weißen allerdings nach Elfmeterschießen den Kürzeren.

Als vorerst klar bessere Mannschaft gingen die Gastgeber vor mehr als 6.000 Fans in der TGW Arena Pasching durch den wieder besonders auffälligen Thomas Goiginger verdient in Führung (16.). Nachdem die Heimischen einige Großchancen liegen ließen und Goiginger kurz vor der Pause mit einem Kracher nur den Querbalken traf, legten die Grün-Weißen nach Wiederbeginn einen zumindest kämpferisch deutlich besseren Auftritt hin.
Zweiter Lattentreffer
Nach dem Ausgleich durch Maximilian Hofmann (54.) blieb der LASK zumindest optisch überlegen, brachte aber wiederholt das Spielgerät aus aussichtsreicher Position nicht im Gehäuse von Torhüter Richard Strebinger unter. Pech: Wie Goiginger hämmerte auch Philipp Wiesinger den Ball an die Querlatte.
Heiße Schlussphase
Glück für den LASK hingegen, dass Peter Michorl nach einem Brutalo-Foul an Thomas Murg von Schiedsrichter Markus Hameter nur mit der gelben Karte bedacht wurde - das wäre lupenrein Rot gewesen.
Mit viel Herz kämpften sich die Grün-Weißen durch die Verlängerung und in ein Elfmeterschießen. James Holland und Samuel Tetteh trafen nicht ins Tor, bei Rapid versagten hingegen nur Srdjan Grahovac die Nerven. Somit zog die Kühbauer-Elf in das Finale gegen Red Bull Salzburg (6:0 beim GAK) am 1. Mai im Stadion der Wiener Austria ein. Bitter für Schwarz-Weiß: Aufregende Tumulte nach Schlusspfiff gipfelten im Ausschluss von Reinhold Ranftl (Rot).


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