Meistertitel in Unterzahl eingespielt
LINZ/GRIESKIRCHEN. Zum ersten Bundesliga-Meistertitel seit 2014 schlugen sich die Faustballherren von FBC Askö Linz Urfahr beim Finalturnier in Grieskirchen durch.

Die Landeshauptstädter lieferten sich gegen Titelverteidiger Union Tigers Vöcklabruck einen packenden Schlagabtausch auf Augenhöhe und siegten in sechs Durchgängen.
Rote Karte nach Ausraster
Dabei hatte Linz Urfahr ein massives Schockerlebnis zu verdauen. Nach dem Ausschluss von Mittelspieler Stefan Wohlfahrt im vierten Satz wegen verbaler Ausraster musste der Meister-Playoff-Sieger die gesamte restliche Spielzeit mit einem Mann weniger auskommen.
Entscheidende Willenskraft
Nach 8:10-Rückstand im letzten Durchgang kämpften sich die Linzer zum Ausgleich und machten durch zwei Angriffsasse in der Verlängerung den Sack zu. „Den Titel so zu gewinnen, ist eine echte Sensation. Natürlich waren wir nach der roten Karte wütend, konnten die Situation aber nicht mehr ändern. Wir spielten unsere ganze Willenskraft aus und zogen unser Ding durch“, erinnert sich Harald Pühringer an die unvergesslichen Finalmomente.
Serienmeister entthront
Ein würdiges Duell um Österreichs Faustballnummer eins lieferten sich auch die Damen von Serienchampion FBC Linz-Urfahr (vier Finalsiege in Folge) und Union Haidlmair Schwingenschuh Nußbach. Der starke Herausforderer gewann in fünf Sätzen und nach zwei Meistertiteln in der Halle erstmals auch unter freiem Himmel.
Nähere Infos zu den Finalturnieren von Damen und Herren sowie alle Detailergebnisse im Internet unter https://www.oefbb.at/de


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden