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LINZ. Mit der Bestellung des Wahl-Linzers Dominik Thalhammer als Sportdirektor und Trainer will der LASK auch in Zukunft im Spitzenfeld der Bundesliga mitmischen.

Dominik Thalhammer, neuer Trainer und Sportdirektor des LASK. (Foto: Scharinger)
Dominik Thalhammer, neuer Trainer und Sportdirektor des LASK. (Foto: Scharinger)

Auch wenn Valerien Ismael für den Absturz der Linzer nach dem Re-Start der Bundesliga verantwortlich gemacht wurde und daraufhin seinen Platz als LASK-Trainer räumen musste, hat er für seinen Nachfolger die Latte hoch gelegt. Denn unter dem Franzosen haben die Linzer lange Zeit sowohl national als auch international für Furore gesorgt. Rang vier und das Erreichen des Achtelfinals der Europa League sind wahrlich kein schlechtes Zeugnis.

Damen-Nationalmannschaft

Damit der LASK auch in Zukunft im Spitzenfeld der Bundesliga mitmischt und auch international in aller Munde ist, dafür soll Dominik Thalhammer sorgen. Zuletzt war der zweifache Familienvater als Trainerausbildner beim ÖFB sowie als Trainer der Damen-Nationalmannschaft tätig.

Betreuerteam erweitert

Nun soll der 49-Jährige aus dem LASK ein Spitzenteam formen. Als erste Amtshandlung hat Thalhammer sein Trainerteam erweitert. So wird in Zukunft Emanuel Pogatetz als Defensivtrainer der Linzer fungieren. Zudem wird Christian Heidenreich, wie Thalhammer zuletzt für den ÖFB tätig, als Spatentrainer für Standardsituationen für die Linzer arbeiten.

Kommunikation ist für den neuen Trainer wichtig

Im Zuge seiner Präsentation hat Thalhammer immer wieder von Kommunikation als Schlüssel zum Erfolg gesprochen - sowohl mit seinem Betreuerstab als auch mit den Spielern. „Das ist ein wesentlicher Faktor. Man muss bereit sein, Verantwortung abzugeben. Man muss intensiv diskutieren, aber wenn man zur Tür hinausgeht, muss vor der Mannschaft alles klar sein“, meint Thalhammer.

Starker Kader

Um erfolgreich zu sein, dafür braucht jeder Trainer einen guten Kader. Den hat Thalhammer beim LASK vorgefunden. Denn mit Jewhen Tscheberko (Kapitän der ukrainischen U21-Nationalmannschaft), Mads Emil Madsen (Mittelfeld, kam aus Silkeborg), sowie dem jungen Stürmer Mamoudou Karamoko, zuletzt beim Vfl Wolfsburg tätig, wurden der ohnehin starke Kader mit drei hoffnungsvollen Talenten ergänzt. Zudem wurde mit Rückkehrer Lukas Grgic, ein Spieler verpflichtet, der bei seinen beiden letzten Stationen Ried und Wattens als absoluter Führungsspieler galt.

Auswärts in Manchester

Sein erstes Pflichtspiel als LASK-Tainer bestreitet der 49-Jährige am Freitag, 5. August gegen Manchester United.


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