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LINZ. Der LASK besiegt den Wiener Stadtligisten ASK Elektra im letzten Spiel vor dem Umbau der Linzer Raiffeisen-Arena mit 3:0 und zieht damit ins Viertelfinale des Uniqua ÖFB-Cups ein. Die Elf von Cheftrainer Dominik Thalhammer, bei der Johannes Eggestein mit einem Hattrick glänzte, gab sich 90 Minuten lang keine Blöße und bog bereits nach zwei Minuten auf die Siegerstraße ein.

Im letzten Pflichtspiel auf der Gugl konnte der LASK einen souveränen Sieg einfahren. (Foto: Weihbold)

Das Achtelfinal-Duell zwischen den Athletikern, bei denen Yevgen Cheberko, Marvin Potzmann, Mads-Emil Madsen und Dominik Reiter in die Startelf rotierten, dafür Andrés Andrade, Reinhold Ranftl, James Holland und Thomas Goiginger auf der Bank Platz nahmen, und den Gästen aus Wien brauchte keine lange Anlaufzeit. Nach nur wenigen Augenblicken kam Elektra-Akteur Sen im Strafraum aus spitzem Winkel zum Abschluss, LASK-Keeper Alexander Schlager war aber auf dem Posten.

Nach gerade einmal 85 Sekunden Spielzeit durften aber auf der anderen Seite des Ovals die Schwarz-Weißen jubeln. Mads-Emil Madsen spielte Johannes Eggestein halblinks in der Box frei, der Deutsche fackelte nicht lange und brachte den LASK mit einem souveränen Abschluss aus kurzer Distanz in Führung.

Die Athletiker ließen auch nach dem frühen 1:0 nicht locker. In der neunten Minute wurde die treffsichere Leihgabe des SV Werder Bremen von Peter Michorl eingesetzt, dieses Mal fand Eggestein aber aus ähnlicher Position im herausgeeilten Gäste-Torhüter Kostner seinen Meister.

Nach einer Viertelstunde Spielzeit legten die Schwarz-Weißen den zweiten Treffer des Abends nach. Dominik Reiter bediente Johannes Eggestein, der erneut eiskalt aus „seiner“ halblinken Position im Strafraum vollstreckte.

Fünf Minuten später spielte Mads-Emil Madsen einen hohen Ball auf Rene Renner, der das Spielgerät knapp neben die linke Torstange setzte. In der 23. Minute beförderte Peter Michorl einen Freistoß von der rechten Seite mit einer kunstvollen Ausführung an die Querlatte, ehe es elf Minuten später erneut schepperte. Der rechts im Strafraum postierte Marvin Potzmann sah Johannes Eggestein, der auch in dieser Situation mit einem humorlosen, dieses Mal hoch angetragenen, Abschluss verwertete.

Auch in der zweiten Halbzeit nahm das Spiel ausschließlich eine Richtung. Nur das Aluminium rettete die Wiener vor einer deutlich höheren Niederlage, gleich dreimal trafen die Linzer den Pfosten. „Wir haben einen guten Start ins Spiel gefunden, sind rasch mit 3:0 in Führung gegangen. Danach haben wir es verabsäumt, das Spiel weiter schnell zu machen und unsere individuellen Ballbesitzzeiten waren zu lange. Aber wir sind eine Runde weiter, das ist im Cup die Hauptsache“, zieht Trainer und Sportdirektor Dominik Thalhammer ein zufriedenes Resümee.

Der LASK trifft im Cup-Viertelfinale auf den SK Austria Klagenfurt. Das ergab die am Mittwochabend vorgenommene Auslosung. Das Spiel gegen den Kärntner Zweitligisten wird zwischen 5. und 7. Februar ausgetragen und wird in der Raiffeisen Arena in Pasching stattfinden.


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