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PASCHING, LINZ. LASK schlägt im Viertelfinale des ÖFB-Cups Austria Klagenfurt mit 5:3 nach Verlängerung und zieht in das Halbfinale ein. 

Marvin Potzmann traf gegen Klagenfurt. (Foto: GEPA(Christian Moser)
Marvin Potzmann traf gegen Klagenfurt. (Foto: GEPA(Christian Moser)

Mehr Mühe als gedacht hatte der LASK im Cup-Spiel gegen den Zweitligisten. Die Gäste aus Klagenfurt gingen nach fünf Minuten in Führung. Nach einer Greil-Ecke von der rechten Seite schraubte sich Rusek am „Fünfer“ hoch, sein Kopfball landete platziert in der linken Ecke. Zwölf Minuten später meldeten sich die Schwarz-Weißen mit einer gefährlichen Offensivaktion zurück. René Renner flankte von links zur Mitte, wo Johannes Eggestein zum Kopfball ansetzte, das Spielgerät dabei aber nicht optimal traf, sodass sein Abschluss rechts neben dem Tor landete (17.).

Nach 24 Minuten nahm Mads-Emil Madsen von der Strafraumgrenze Maß, sein Versuch verfehlte knapp den linken Pfosten. Wenig später probierte es Johannes Eggestein mit einem gut angetragenen 30-Meter-Freistoß, Klagenfurt-Goalie Moser war aber erneut mit einer Glanzparade zur Stelle (29). In der 37. Minute beinahe das 0:2. Nach einem Angriff über die rechte Seite kam Klagenfurts Paul aus kurzer Distanz zum Abschluss, LASK-Goalie Alexander Schlager konnte diesen jedoch abwehren.

Schlager hält LASK im Spiel

Auch im zweiten Durchgang taten sich die Athletiker zunächst schwer. In der 57. Minute lief Klagenfurts Straudi alleine auf das Tor der Heimelf zu, Schlager verhinderte mit einer Glanzparade einen 0:2-Rückstand. Nach 68 Minuten Jubel auf der Bank der Linzer. Der eingewechselte Peter Michorl spielte einen hohen Ball auf Marvin Potzmann, der von der linken Strafraumseite per Kopf auf den zentral postierten Johannes Eggestein abtropfen ließ. Der Deutsche ließ sich diese Gelegenheit nicht entgehen und vollstreckte aus kurzer Distanz zum 1:1. Der Ausgleichstreffer schien bei den Athletikern eine Blockade gelöst zu haben. Nur zwei Minuten nach dem ersten ließen die Schwarz-Weißen bereits das zweite Tor folgen. Husein Balic spitzelte den Ball nach einem Doppelpass mit Johannes Eggestein  an Moser vorbei in die Klagenfurter Maschen (70.). Wenige Minuten nach dem Führungstreffer der Linzer hatte Andreas Gruber die Gelegenheit den Vorsprung seiner Mannschaft auszubauen, doch er scheiterte per Elfmeter an Klagenfurts Moser. Das sollte sich zunächst rächen, denn in den letzten Sekunden der Nachspielzeit gelang dem Zweitligisten durch einen Treffer von Hadzic der Ausgleichstreffer. 

Verlängerung

Vier Minuten nach Anpfiff der Verlängerung nahm Peter Michorl aus 20 Metern das Tor ins Visier, Moser konnte den Ball aber einmal mehr abwehren. Vier Minuten später war es dann jedoch soweit. Nach einem Pass von Michorl vollendete Husein Balic zum 3:2. Drei Minuten später legten die Linzer einen weiteren Treffer nach. Reinhold Ranftl spielte von rechts auf Johannes Eggestein, der  anschließend sehenswert zum 4:2 vollendete. (101.). Doch die Klagenfurter gaben nicht auf und kamen in der 108. Minute noch einmal auf 4:3 heran. Hadzic brachte eine Flanke von links gefährlich vor das Tor, Jaritz brauchte nur noch einzuköpfen. Drei Minuten nach dem Anschlusstreffer der Gäste sorgte LASK-Akteur Marvin Potzmann mit dem Treffer zum 5:3 für die Entscheidung. 


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