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LINZ. Keine Tore gab es im Duell zwischen dem LASK und Sturm Graz. Die Athletiker waren über 90 Minuten die klar tonangebende Mannschaft, konnten jedoch aus ihren Torchancen kein Kapital schlagen.

Im Bild: Kelvin Yeboah, (SK Sturm Graz) und, Andres Andrade, (LASK) (v. l.) (Foto: Pressefoto Scharinger © Albin Schuster)

LASK-Cheftrainer Dominik Thalhammer warf vor dem Spiel die Rotationsmaschine an, brachte mit Andrés Andrade, Lukas Grgic, Marvin Potzmann, Dominik Reiter und Johannes Eggestein im Vergleich zur 1:3-Niederlage am Sonntag fünf neue Kräfte. Mit Lukas Grgic sollte einer der „Neuen“ gleich früh in Aktion treten. Nach neun Minuten spielte der Mittelfeldmann einen traumhaften hohen Pass in die Spitze, wo sich Husein Balic ideal löste. Der ÖFB-Teamspieler überhob Sturm-Keeper Siebenhandl, musste aber mitansehen, wie Sturms Verteidiger Jusuf Gazibegovic den Ball im allerletzten Moment von der Linie kratzte.Auch der darauffolgende Eckball sorgte für Gefahr. Dominik Reiter brachte den Ball von links an den langen Pfosten, wo Gernot Trauner per Kopf nur um Millimeter verpasste. In der 20. Minute waren die Linzer sogar noch näher am Führungstreffer dran. Nach einem weiten Einwurf von James Holland und einer Kopfballverlängerung von Gernot Trauner gelangte das Spielgerät zu Johannes Eggestein, der dieses links im Strafraum aus unmöglichem Winkel an die Querlatte setzte. Ein erstes Lebenszeichen der Gäste gab es in der 42. Minute: Nach einer Ecke von Jantscher kam in der Mitte Ljubic zum Abschluss, der Ball verfehlte dabei das Ziel aber klar.

Aktive Linzer  

Auch nach dem Seitenwechsel waren die Linzer die deutlich aktivere Mannschaft. In der 56. Minute spielte Marvin Potzmann auf Johannes Eggestein, der aus halblinker Position im Strafraum Maß nahm, Siebenhandl war aber auf dem Posten. Den Grazern gelang es in der Folge besser, die Thalhammer-Elf vom eigenen Tor fernzuhalten, wenn es aber gefährlich wurde, waren die Linzer in Aktion. So musste etwa Siebenhandl in der 66. Minute eine gefährliche Ranftl-Hereingabe von der rechten Seite aus dem Gefahrenbereich fausten.In der 75. Minute brannte es ein letztes Mal im Grazer Strafraum. Andrés Andrade flankte von links in den Sechzehner, wo Reinhold Ranftl am langen Pfosten an den Ball kam, bei seinem Abschluss aber nur das Außennetz traf. Eine unfassbar bittere Szene ereignete sich in der Nachspielzeit, als Philipp Wiesinger verletzt vom Feld gebracht werden musste. Bereits zur Stundenmarke war mit Marvin Potzmann ein weiterer LASK-Akteur verletzungsbedingt ausgewechselt worden.

 Statement

„Ich habe heute sehr viel Herz, Feuer und Energie in der Mannschaft gespürt. Unsere Leistung war über weite Strecken des Spiels sehr, sehr gut - wir haben uns leider nicht mit einem Treffer belohnt. Gleichzeitig haben wir defensiv kaum etwas zugelassen.  Und auch die Einzelspielerleistungen haben mich beeindruckt: Alle Spieler, die heute am Platz waren, haben sehr gut gespielt. Aus der heutigen Partie können wir viel Positives für Samstag mitnehmen - jetzt gilt unser voller Fokus dem Cup-Finale“, so Thalhammer nach dem Spiel.

 


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