Kampf um die Nummer eins in Linz
LINZ. Im Topspiel der vierten Runde treffen am Donnerstag in der Faustball-Herren-Bundesliga Froschberg und Urfahr aufeinander. Spannung und Emotionen sind im Linzer Derby garantiert.

Die Begegnungen in der jüngeren Vergangenheit waren stets hart umkämpft, zuletzt konnte sich Urfahr im Herbst knapp mit 3:2 durchsetzen. Mit vier Punkten aus drei Spielen startet der Tabellendritte Froschberg mit der besseren Ausgangslage und könnte sich mit einem Sieg im Spitzenfeld festsetzen. Auch für Urfahr steht viel auf dem Spiel. Nach der Auftaktniederlage gegen Enns und einem mühevollen 4:2-Sieg gegen Nachzügler Kremsmünster würde ein Erfolg ein wenig Luft und Ruhe für den Kampf um den Viertelfinaleinzug bedeuten.
Froschberg-Trainer trifft auf seinen Ex-Klub
Heimteam-Trainer Ruben Schwarzelmüller, der als ehemaliger Urfahr-Spiele mit den Urfahranern 2014 Staatsmeister wurde, schiebt die Favoritenrolle nach Urfahr: „Die Favoritenrolle liegt klar bei Urfahr auf der anderen Seite der Donau. Nichtsdestotrotz wollen wir unser Heimspiel offensiv anlegen und alles daran setzen das Linzer Derby für uns zu entscheiden.“
„Wir brennen alle auf das erste Heimspiel“
Abwehrspieler Valentin Weber freut sich ebenfalls sehr auf das Derby: „Das Derby ist natürlich ein Highlight in der Bundesligasaison. Wir brennen alle auf das ersten Heimspiel der Saison, auch wenn unsere Fans das Spiel noch nicht vor Ort mitverfolgen können.“
Urfahr will zu alter Stärke finden
Nach zuletzt durchwachsenen Auftritten wollen die Urfahraner im Stadtderby wieder zu alter Stärke finden. „Corona-Pause hin oder her, es gibt keine Ausreden mehr,“ spricht Routinier Bernhard Hölzl Klartext. Einen günstigeren Zeitpunkt für ein positives Ausrufezeichen als gegen den Stadtrivalen gibt es wohl kaum.


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