Spielabbruch bei Franckviertel-Spiel wegen Streit mit dem Schiedsrichter

Hits: 96
Edelweiß feierte einen 2:1-Heimsieg. (Foto: Meier)
Edelweiß feierte einen 2:1-Heimsieg. (Foto: Meier)
Yannik Bogensperger Yannik Bogensperger, Tips Redaktion, 16.09.2021 16:47 Uhr

LINZ. Donau Linz gelang auswärts bei der bisherigen Überraschungsmannschaft SPG Friedburg/Pöndorf ein 2:1-Sieg, womit man die aufsteigende Form bestätigte. Auch Edelweiß feierte nach zwei Niederlagen wieder einen vollen Erfolg.

Für Aufregung sorgte an diesem Fußball-Unterhaus-Wochenende aber nicht das sportliche Geschehen auf dem Platz, sondern ein Vorfall in der 2. Klasse beim Spiel des SV Franckviertel gegen den SV Urfahr. Das Spiel wurde von Schiedsrichter Alfred Vorderwinkler frühzeitig abgebrochen, weil es nach einem vermeintlichen Foul in der 43. Minute zu einem Eklat kam. Der gefoulte Kicker forderte eine gelbe Karte, die jedoch nicht gegeben wurde. In weiterer Folge soll der Franckviertel-Spieler Vorderwinkler gefragt haben, ob er „Tomaten auf den Augen habe.“ Laut Schiedsrichter Vorderwinkler attackierte ihn der Spieler im Laufe der Situation „mit einem Faustschlag in den Magen“, wodurch er sogar „ins Krankenhaus zur Untersuchung“ fahren musste. „Es war ein Schlag wie von einem Boxer.“

Unterschiedliche Meinungen

Der sportliche Leiter des SV Franckviertel, Robert Wagner, hat die Situation hingegen völlig anders in Erinnerung: „Es war ein Foul an unserem Spieler, das er nicht gegeben hat, unser Spieler fragte dann, ob er Tomaten auf den Augen hat, woraufhin der Schiedsrichter fragte, ob er eine gelbe Karte will.“ Der Unparteiische reagierte seiner Ansicht nach „ziemlich wehleidig.“ Außerdem sei es lediglich eine leichte Berührung auf den Bauch gewesen und kein Faustschlag. „Wagner konnte das nicht sehen, da er auf der anderen Seite des Spielfeldes war“, entgegnet der Spielleiter.

Franckviertel-Sportdirektor legt nach

Wagner legt jedoch nach: „Was im Spielbericht steht, stimmt zu 99 Prozent nicht.“ Er fordert Konsequenzen für den Schiedsrichter. Dennoch wurde der Spieler sofort vom Verein ausgeschlossen. Dass der Schiedsrichter die Mannschaft, wie von Wagner behauptet, vor dem Spiel mit „scheiß Verein“ beschimpft hat, weist Vorderwinkler klar zurück. Ein „Spieler habe keinen Pass mit Foto gehabt, sondern eine bildlose E-Card hergezeigt“, wodurch der Spieler nicht spielen durfte. Der Schiedsrichter betont, gesagt zu haben: „Das ist scheiße für uns alle.“ Was beim Verein anders angekommen sein soll.

Kommentar verfassen



Großprojekt fertiggestellt - Verschiebebahnhof vollständig elektrifiziert

LINZ. Der Verschiebebahnhof Stadthafen wurde ebenso wie seine Zulaufstrecken nun elektrifiziert. Dies ist sowohl ökologisch als auch ökonomisch ein wichtiger Schritt für den Standort.

Corona-Update: 414 neue Fälle, Bezirk Braunau weiter nahe an kritischer Marke, Zahl der Spitals-Patienten steigt (Stand: 18. Oktober)

OÖ. 414 neue Covid-Fälle meldet das Land OÖ von 17. auf 18. Oktober, 14.30 Uhr, gesamt aktiv nachweisbar sind aktuell 4.713 Fälle. Genau im Blick hat der Landeskrisenstab den Bezirk Braunau: Das Infektionsgeschehen ...

Linz AG mit Energiewende Award 2021 ausgezeichnet

LINZ/MÜNCHEN. Die Linz AG wurde zum zweiten Mal mit dem Energiewende Award ausgezeichnet, in der Kategorie „Mobilität“. Verliehen wurde der Preis in München.

Videoüberwachung in Linzer Altstadt ausgebaut

LINZ. In der Badgasse in der Linzer Altstadt wurde eine fünfte Kamera zur Videoüberwachung installiert.

Freiwillige Feuerwehr Pichling mit neuem Einsatzfahrzeug aufgerüstet

LINZ. Die Freiwillige Feuerwehr Pichling hat ihr generalüberholtes Rüstlöschfahrzeug feierlich in Dienst gestellt. Der erste Einsatz erfolgte noch während der Feierlichkeiten.

Echtes Einkaufen in der Linzer City

LINZ. Wer diesen Herbst ein authentisches Einkaufserlebnis abseits von Online-Shopping sucht, wird in der Linzer Innenstadt fündig.

LASK verliert Heimspiel gegen den Wolfsberger AC

LINZ, PASCHING. Der LASK unterliegt dem Wolfsberger AC in der elften Runde der ADMIRAL Bundesliga mit 0:1. 

Kunststofflabor an der JKU soll neue Stoßdämpfer entwickeln

LINZ. Die Linzer Johannes Kepler Universität (JKU) hat eine neues Christian Doppler Labor, das neue Generationen von Stoßdämpfern herstellen soll. Zum Einsatz kommen diese bei Fahrzeugen, Maschinen ...