Neue Sk-Magdalena-Tribüne konnte beim Derby nicht eröffnet werden

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Yannik Bogensperger Tips Redaktion Yannik Bogensperger, 27.09.2021 12:45 Uhr

LINZ. Am Samstag kam es in der Landesliga Ost zum Urfahr-Derby zwischen St. Magdalena und Admira Linz. Die geplante Eröffnung der neu-gebauten Tribüne musste jedoch abgesagt werden. Es gab sogar ein Betretungsverbot.

Der SK St. Magdalena wollte ursprünglich beim Derby gegen Admira Linz – das die Gäste 1:0 gewannen – seine neue 400-Zuseher-Tribüne im Sonnleitner Stadion feierlich eröffnen. Dazu kam es jedoch nicht. Sogar ein Betretungsverbot gab es für die neue Tribüne im Spitzenspiel. Der Grund war die fehlende Baugenehmigung. Doch warum baut man eine Tribüne ohne Baugenehmigung.

Sogar eine Förderung wurden bereits ausbezahlt

Der langjährige Obmann und nunmehrige Vorstand des Sponsorings Chrisitan Schilcher klärt auf: „Im Mai 2020 haben wir beim Magistrat, das Grundeigentümer ist, alle Unterlagen abgegeben. Die Begehung folgte dann im März 2021. Danach wurden die Anrainer darüber informiert, dass am 30. September die Bauverhandlung mit ihnen erfolgt. Einer der Nachbarn fragte jedoch, wie das gehen kann, dass die Bauverhandlung nach der Eröffnung der Tribüne stattfindet.“ Wodurch die Stadt Linz darauf aufmerksam geworden sei und ein Betretungsverbot der Tribüne verhängte. Und das obwohl der Fußballklub laut Schilcher die „Förderung bezahlt bekam und die Begehung mit dem Gebäudemanagement, Gartenamt sowie mit der Nachbarschaft bereits erfolgte.“

„Wir geben keinem anderen die Schuld“

Schilcher zeigt jedoch Verständnis für diese Entscheidung: „Wir geben keinem anderen die Schuld, wir brauchen die Stadt und das Land.“ Die Enttäuschung sei aber natürlich bei allen Beteiligten sehr groß gewesen. „Sogar meine Frau hat geweint“, gibt der SKM-Funktionär emotionale Einblicke. Schließlich „habe man Tag und Nacht bis zur Eröffnung gearbeitet.“

Edelweiß siegte gegen Donau

Im Linzer Stadt-Derby zwischen der Union Edelweiß und dem Askö Donau Linz stand das sportliche Geschehen im Mittelpunkt. Dabei feierten die Heimischen einen 3:1-Erfolg, bei dem Orhan Vojic von Donau Linz nach gut einer Stunde Gelb-Rot sah. Zu diesem Zeitpunkt führte Edelweiß bereits 2:1.

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