Steelvolleys wollen nach Europacup-Aus den zweiten Platz festigen

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Yannik Bogensperger Yannik Bogensperger, Tips Redaktion, 04.11.2021 14:59 Uhr

CHESEAUX/LINZ. Die Volleyballerinnen von Linz-Steg scheiterten am gestrigen Abend im Europacup-Rückspiel am Schweizer Vertreter VBC Cheseaux. Nach dem hart erkämpften 3:2-Heimerfolg mussten sich die Linzerinnen im Retourmatch 0:3 (16:25, 23:25, 22:25) geschlagen geben. Für die Steelgirls geht es bereits am Samstag in der heimischen Meisterschaft in Graz weiter.

Das Scheitern im Europacup sieht man bei den Steelvolleys zwiegespalten. Manager Andreas Andretsch betont: „Für das Team wäre eine weitere Runde im Europacup sicher eine große Herausforderung und Ansporn für die nächsten Wochen gewesen. Der Heimspielsieg war ein schöner Moment für alle Beteiligten. Umgekehrt können wir uns jetzt voll auf die Meisterschaft und den Cup konzentrieren. Immerhin erwartet uns eine spannende Rückrunde und die entscheidende Phase im Cup.“

Steelvolleys schließen Hinrunde in Graz ab

Am Samstag geht der Spiele-Marathon für die Linzer Volleyballerinnen mit dem Spitzenspiel gegen UVC Holding Graz zu Ende. In der Liga lief es für die Steelgirls zuletzt sehr gut, schließlich besiegte man am vergangenen Montag Salzburg zuhause klar mit 3:0. Die Linzerinnen wollen nun den zweiten Tabellenplatz mit einem weiteren Sieg verteidigen und den Punkte-Vorsprung auf die Steirerinnen weiter ausbauen.

Trainer Schwab: „Tabelle ist nur eine Momentaufnahme“

In den vergangenen Jahren war die Damen-Volleyball-Liga selten so ausgeglichen wie in der laufenden Saison. Nach acht Spieltagen liegen gleich vier Teams innerhalb von nur zwei Punkten. Die Steelvolleys stehen mit einer Niederlage gut da und rangieren auf Platz zwei. Der kommende Gegner aus Graz, dem man im Vorjahresfinale gegenüberstand, leitete im Sommer ebenfalls einen großen Umbruch ein und verjüngten das Team an mehreren Positionen. Obwohl Graz aktuell nur auf Rang fünf liegt und bereits vier Niederlagen einstecken musste, ortet Trainer Schwab vor dem Match eine offene Ausgangslage: „Die Tabelle ist nur eine Momentaufnahme. Wir haben zweimal mit 3:2 gewonnen und gegen Sokol/Post mit 0:3 verloren. Graz hat gegen Sokol/Post nach einer 2:0-Führung und Matchbällen einen Punkt geholt. Dazu kommen zwei weitere 2:3-Niederlagen. Der Unterschied ist also nicht so groß, wie man auf den ersten Blick denken könnte. Noch dazu haben wir in den vergangenen zwei Wochen sechs und sie nur vier Matches bestritten“

Wiedersehen mit ehemaliger Teamkollegin wackelt

Die Grazerinnen mussten zuletzt auch mit mehreren Verletzungen kämpfen. So ist auch fraglich, ob die Linzerin Sophie Maass, die im Sommer nach Graz wechselte, bereits am Samstag wieder am Feld stehen kann. Am Nationalfeiertag verletzte sie sich in Innsbruck am Sprunggelenk und konnte in den letzten beiden Matches nicht eingreifen.

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